Zum Ausklang unseres Herbst-Schwerpunktes gehen wir noch einmal in eine Dialog-Situation. Heute Abend gibt es ab 19:00 Uhr im Extrazimmer des Gasthofes Wurm (Franz-Josef-Straße 26, 8200 Gleisdorf) eine weitere Station der „talking communities“.

Zum Ausklang unseres Herbst-Schwerpunktes gehen wir noch einmal in eine Dialog-Situation. Heute Abend gibt es ab 19:00 Uhr im Extrazimmer des Gasthofes Wurm (Franz-Josef-Straße 26, 8200 Gleisdorf) eine weitere Station der „talking communities“.

Das erste Foto zeigt „Mistah Muchar“ Bernhard Kober auf einem raren Klassiker. Das „Graziosa“ der Firma Albl erinnert an eine frühe Grazer Fahrradfabrik, bei der Altmeister Johann Puch als junger Kerl einige Zeit angestellt war.

Ich verrate sicher kein Geheimnis, wenn ich hier notiere, daß die zwei LEADER-Regionen „Almenland“ und „Energieregion Weiz-Gleisdorf“ fusioniert werden. Damit haben wir für die kommende Förderperiode eine völlig neue Situation.

Wir gehen morgen in eine sehr dichte Session, an der sich höchst unterschiedliche Akteurinnen und Akteure beteiligen. Das wird sich im Gleisdorfer „Museum im Rathaus“ ereignen, welches mir inzwischen über unser Kunst-Symposion und die „Velo Gleisdorf“ fast schon zum eigenen Wohnzimmer geworden ist.

Diese Veranstaltung, unsere „Fünfer-Nacht“, findet innerhalb der Ausstellung „Different Way of Art“ von Helene Kleindienst-Guggi statt. Und diese wird heute Abend um 19:00 Uhr eröffnet.
+) Die Fünfer-Nacht: [link]
Hier sehen Sie das Dienstrad des Publizisten Wolfgang Wehap. Keine Ahnung, warum ich ihn selbst auf meinen Fotos nicht finde. Ich war wohl beim Treffen zur Ausfahrt von „Velo Gleisdorf“ so konfus, weil eine beunruhigende Dichte markanter historischer Fahrräder auf dem Set zu finden gewesen ist, daß ich in meinem Begehren, diese Perlen zu bannen, auf die handelnden Personen eher vergaß.

Die aus Unterpremstätten stammende Helene Kleindienst-Guggi wird nach unserem Mobilitätsschwerpunkt im „Museum im Rathaus“ dort den nächsten Kunstschwerpunkt setzen.
Ich befasse mich seit weit mehr als zwanzig Jahren höchst interessiert mit Südosteuropa. Anfangs war dabei der Begriff „Balkan“ verpönt. Die negativen Konnotationen und die Unschärfe in der Präzisierung einer bestimmten Region ließ das in den 1990ern so gelten.

Die oststeirischen Kulturinitiativen kultur.at und kunst ost, beginnen im heurigen Gleisdorfer Kunstsymposion einen Dialog Kunst- und Kulturschaffender aus Österreich, Bosnien und Serbien. Damit nähert sich diese Community dem großen europäischen Thema 1914-2014 an, um die Ära der „Hundert Jahre nach den Schüssen von Sarajevo“ zu reflektieren.
Dieser Auftakt zu einem Work in Progress ist zugleich Abschluß des ersten Praxis-Jahrzehnts von Martin Krusches Langzeitprojekt „the long distance howl“.
In diesem Zusammenhang wird auch nach einigen gesellschaftlichen Grundlagen gefragt und die Rolle Kunstschaffender in diesen Verhältnissen debattiert. (Ein Projekt im Rahmen des kulturpolitischen Modells „Kulturpakt Gleisdorf“.)
+) Das Symposion: [link]
Am Tag der Eröffnung unseres Kunstsymposions wird das serbische Duo „diSTRUKTURA“ in Gleisdorf eine Session im öffentlichen Raum realisieren. Wir befassen uns ja in einem Teil des Symposions mit Fragen des Verlustes an gut ausgebildeten Leuten, mit dem Phänomen „Brain Drain“.