Im Mission Statement heißt es an einer Stelle: „Der ‚Kulturpakt Gleisdorf’ ist kein Versuch, er ist das Ergebnis solcher Versuche.“ Das heißt, wir haben eine Organisations- und Verfahrensweise Kunst- und Kulturschaffender erreicht, die auf Eigenverantwortung und Kooperation gesetzt ist.
Die Dinge gehen gerade auf komplexe Art ineinander, was sehr nach meinem Geschmack ist. Ich hab hier schon beschrieben, wie aus dem „FrauenMonat“ heraus der Schwerpunkt „Frauen und Technik“ wurde und wie Mirjana Peitler-Selakov das konsequent zu einem eigenständigen Projekt entwickelt hat.
Die "GISAlab"-Crew: Edith Risse (links) und Mirjana Peitler-Selakov
Fotokünstler Franz Sattler, der heuer auch im Rahmen des „April-Festivals“ mit einem Beitrag vertreten sein wird, stellt dieser Tage im vormaligen „Raiffeisenhof“ aus; nun: „Steiermarkhof“.
Das April-Festival 2013
Ein Projekt von „kunst ost“: Kulturelles Engagement auf der Höhe der Zeit
Die Vielfalt der Lebenskonzepte
– Künstlerische Praxis in einem regionalen Prozeß, dessen Kontinuität über Jahre reicht.
– Eine kulturelle Ereignisreihe, initiiert und koordiniert vom überhaupt ersten EU LEADER-Kulturprojekt der Steiermark
Gleisdorf eröffnet seine Serie der 2013er Kunstveranstaltungen schon Mitte Jänner. Auftakt ist eine subtile Ausstellung, die über unsere Auffassungen von Realität nachdenken läßt. Das „Museum im Rathaus“ darf als einer der besten Präsentationsräume der Region gelten, wo für Exponate auch angemessene Flächen verfügbar sind.
Künstler Helmut Rabel nacht klar, daß unser Sehen von Konventionen abhängt
Das Jahr endet für mich, für uns, mit einer Station im serbischen Novi Sad, wo unsere mehrjährige Zusammenarbeit mit der „Art Klinika“ nun einen bemerkenswerten Punkt passiert.
Zur Vorgeschichte: Ein Eintrag vom 10. Dezember 2010 erzählt vom Auftakt zur „Schock-Allianz“ und von unserer ersten Session im Rahmen der „talking communities“: [link] Das handelt in der Folge auch von einigen Markierungen und weiterführenden Prozessen: [link]
Heute haben wir im Rahmen der „talking communities“ unsere Session mit Kulturwissenschafter Günther Marchner realisiert. Das ist ein Stück Diskursarbeit zur Reflexion darüber, wo ein Teil unserer Arbeit angelangt sei, wo die Aktivitäten hinzielen und was das mit eigenständiger Regionalentwicklung zu tun habe.
Gestern in Klausur mit Kulturwissenschafter Günther Marchner, heute „talking communities“, die Fortsetzung der Arbeit mit unseren Kooperationspartnerinnen und -partnern. Marchner ist seit einiger Zeit mit Zugängen befaßt, die etwa im Titel „Wissen schafft Region“ zur kulturellen Praxis führen.
Kulturwissenschafter Günther Marchner in Klausur in Gleisdorf
Während der letzten Jahre hat sich bei „kunst ost“ ein Themenschwerpunkt verdichtet, der nun für einen Ebenenwechsel fällig war. Mirjana Peitler-Selakov hat über einige technologiebasierende Kunstformen den Fokus auf „Frauen und Technik“ gerichtet.
Im vergangenen Juni wurden in Markt Hartmannsdorf die Preise eines oststeirischen Literaturwettbewerbes vergeben. Brigitte Karner und Peter Simonischek waren das Zentrum der Jury, zu der auch „Kleine“-Kulturchef Frido Hütter gehörte.
Peter Simonischek (links) und Werner Sonnleitner
Das ist ein Projekt des Vereins „Kultur und Begegnung“, der diesen Wettbewerb zum zweiten mal ausgeschrieben hat. Projektleiter Werner Sonnleitner hat nun die Arbeiten am Buch zum heurigen Wettbewerb abgeschlossen.
Die Vorstellung des Buches findet am Sonntag, dem 25. November 2012, ab 18:00 Uhr im „Dorfhof“ Markt Hartmannsorf statt. (Der Eintritt ist frei.)