Schlagwort-Archiv: kulturpakt gleisdorf

Kulturpakt: Rückblick anläßlich des Projektabschlusses #3

Was an der Basis regionaler Kunst- und Kulturschaffender zu erreichen ist, darf derzeit als geklärt gelten. Es ist dabei überschaubar geworden, wer in der Region vorerst nur sich selbst promoten möchte und wer geneigt ist, sich darüber hinaus auch für ein größeres Ganzes zu engagieren.

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Zwischenstand Ende 2013

Die internen Arbeitspapiere des „Aktionsplan 2.0“ sind nicht gerade als Staatsgeheimnis zu qualifizieren, aber dennoch eben Interna. Deshalb kann ich sie hier nicht eigenmächtig aus der Hand geben. Aber ich denke, ich darf doch ein paar Passagen herausheben, die sehr wesentlich von dem handeln, was ich hier für uns eingebracht hab.

Arbeit am Aktionsplan 2.0, von links: Franz Kern (Weizer Energie-Innovations-Zentrum), Barbara Kulmer (Gmeinderat Weiz), LEADER-Managerin Iris Absenger-Helml

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Kulturpakt: Rückblick anläßlich des Projektabschlusses #2

Nun also kunst ost als ein Kulturlabor. Die Funktion als soziokulturelle Drehscheibe haben wir abgeben können. Das wurzelt ganz wesentlich in zwei Arbeitsergebnissen, die sich heuer ausdifferenziert und bewährt haben:

+) Der Kulturpakt Gleisdorf
… als neue Organisationsform und Arbeitsplattform, die nun nicht mehr bloß Sache von kunst ost ist, sondern von der eben neu formierten „Großgemeinde“ Gleisdorf als Praxismodell aufgegriffen und mit einer eigenen Beauftragten besetzt wurde.

+) Das Gleisdorfer Kunstsympsion
… mit dem ich einen klaren Schwerpunkt zur Gegenwartskunst habe, eine grenzüberschreitende Arbeitssituation und eine zeitgeschichtlich aktuelle Themenstellung:
a) Hundert Jahre Schüsse von Sarajevo
b) Hundert Jahre Avantgarde

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Kulturpakt: Erste Klarheiten

Gemeinden fusionieren, LEADER-Regionen werden zusammengelegt, die Verwaltungsreform des Landes Steiermark geht keineswegs ohne Brösel über die Bühne. Unsere Medienwelt verändert sich radikal, der Printsektor ist vielfach eingeknickt, über die Möglichkeiten im Web herrschen allerhand Unklarheiten.

Politik und Verwaltung: Bürgermeister Christoph Stark und Kulturpakt-Beauftragte Katharina Scheidl.

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Kunstsymposion: Kurze Information

Die oststeirischen Kulturinitiativen kultur.at und kunst ost, beginnen im heurigen Gleisdorfer Kunstsymposion einen Dialog Kunst- und Kulturschaffender aus Österreich, Bosnien und Serbien. Damit nähert sich diese Community dem großen europäischen Thema 1914-2014 an, um die Ära der „Hundert Jahre nach den Schüssen von Sarajevo“ zu reflektieren.

Dieser Auftakt zu einem Work in Progress ist zugleich Abschluß des ersten Praxis-Jahrzehnts von Martin Krusches Langzeitprojekt „the long distance howl“.

In diesem Zusammenhang wird auch nach einigen gesellschaftlichen Grundlagen gefragt und die Rolle Kunstschaffender in diesen Verhältnissen debattiert. (Ein Projekt im Rahmen des kulturpolitischen Modells „Kulturpakt Gleisdorf“.)

+) Das Symposion: [link]

Krusche baut einen Karl

Erstaunlich, mit welcher Kälte das Regenwetter mit plötzlich in den Tag gefahren ist. War nicht eben noch Sommer und ich wußte kaum, woher ich genug zu trinken bekomme, weil es sich so heiß anfühlte?

Vorbei. Und überhaupt, mich hat der Keller des Rathauses, wo es sowieso nie gar zu hellt und gar zu warm ist. Zehn Jahre „the long distance howl“, ein Blick auf den Stand des Langzeitprojektes. Dann, gestern, diese Email. Nein, kein Scherz, wie sich klären ließ.

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Kulturpakt Gleisdorf: In der Praxis

Beim Presse-Frühstück zum kommenden Herbst-Schwerpunkt ging es wesentlich um den „Kulturpakt Gleisdorf“, aber auch um die Positionen anderer, die diesen Herbst kulturell mitgestalten, ohne in unser Netzwerk eingebunden zu sein.

Politik, Verwaltung und Wirtschaft in Kooperation mit uns (von links): Bürgermeister Christoph Stark, City-Manager Gerwald Hierzi, Katharina Lagler (TIP Citymanagement) und Katharina Scheidl (Kulturbüro)

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Der Kulturpakt Gleisdorf

Der „Kulturpakt Gleisdorf“ ist kein Vertragswerk, sondern ein innovativer Arbeitsmodus im Sinne der Gemeinwesenorientierten Kulturarbeit. Die Grundlagen dafür entstanden „bottom up“, also von der Basis regionaler Kunst- und Kulturschaffender her.

City-Manager Gerald Hierzi

Das Kulturbüro der Stadt Gleisdorf und das TIP City-Management ließen sich auf dieses Konzept der soziokulturellen Drehscheibe kunst ost ein. Nun wird eine kulturpolitische Praxis erprobt, in der Kunst, Wirtschaft und Wissenschaft mit Politik und Verwaltung Gleisdorfs sich neue Aktionsfelder erschließen.

Wichtiges Detail! Um sich im „Kulturpakt Gleisdorf“ einzubringen, eigene Vorstellungen zu verfolgen, ist es keineswegs Bedingung, mit kunst ost verbunden zu sein. Wir haben diesen Ausgangspunkt erarbeitet. Von da muß sich das sehr eigenständig und vielfältig entwickeln.

+) Im Internet: [link]

Kulturpakt: Krisen-Management

Es ist ja nicht so, daß wir in den laufenden Umbrüchen etwas geschenkt bekämen. Der Kulturbereich geriet spätestens ab dem Sommer 2012 in ein verstärktes Kräftespiel zwischen kommunalen Bewegungen (Gemeindezusammenlegungen) und amtlichen Neuformationen auf der Landesebene.

Auch der Bürgermeister (3.v.l) schaut vorbei, wenn der "Kulturpakt" tagt

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