Von Sonja Herbitschek
Diese Frage stand im Mittelpunkt des Diskussionsabends der ARGE KULTURPAKT gestern im Rathaus Gleisdorf. Die Antworten waren vielfältig – wie Kultur selbst.

Von Sonja Herbitschek
Diese Frage stand im Mittelpunkt des Diskussionsabends der ARGE KULTURPAKT gestern im Rathaus Gleisdorf. Die Antworten waren vielfältig – wie Kultur selbst.

Nicht bloß der Gleisdorfer Florianiplatz ist eine Baustelle, ganz Gleisdorf ist eine Kulturbaustelle. Ich halte das für die gute Nachricht.

Nun ein kleiner Exkurs zu den Aspekten Alarmismus, Posieren und Niedertracht. Wir, das Kulturvölkchen, möchten gerne für unangefochten halten, daß wir solchen Flausen widerstehen.

Wir Kulturleute wußten natürlich schon bevor es Internet und Social Media gab, daß menschliche Aufmerksamkeit eine Währung ist, mit der wir Handel betreiben.

Manchmal kommt eine Frage an uns sehr lustig daher. Etwa diese: „Was hab ich davon, wenn ich beim Archipel Mitglied werde?“ Ich bin in diesen Dingen nicht rasend höflich.

Gleich vorweg: Wir sind im Regionalgeschehen gut beraten, wenn wir uns über verfügbare Medienkanäle kontinuierlich um unser Publikum kümmern; und zwar kreuzweise vernetzt.

Ich gehe davon aus, daß akute Probleme nur dann tauglich bearbeitet werden können, wenn es dazu einen stichhaltigen Befund gibt.

Mitte November des Vorjahres war klar, daß im steirischen Kulturgeschehen eben eine Lawine abgeht. Etwas pathetisch formuliert: Wir werden sie surfen müssen oder davon verschüttet werden.

Ich bin ein Netizen der frühen Jahre. Ein Bewohner der Netze seit den Tagen, als es in Österreich noch gar kein Internet gab. Worum geht es heute?

Am 25. Jänner 2026 war der „Sparkurs in Gleisdorf“ ein Thema: „Was ist uns das kulturelle Leben noch wert?“ (Kleine Zeitung). Im gleichen Blatt am 23. März 2026: „Debatte im Gleisdorfer Rathaus: Wer zahlt den Preis für die Kunst?“
