[Teil V] Was ist der öffentliche Raum als ein Ort des Gemeinwesens, als unser aller Raum für Begegnung und Austausch? Was soll dort möglich sein und was nicht? Was muß man im öffentlichen Raum in Kauf nehmen und was darf man erwarten, ja verlangen?

[Teil V] Was ist der öffentliche Raum als ein Ort des Gemeinwesens, als unser aller Raum für Begegnung und Austausch? Was soll dort möglich sein und was nicht? Was muß man im öffentlichen Raum in Kauf nehmen und was darf man erwarten, ja verlangen?

[Teil IV] Es ist verlockend, an einer simplifizierten Landkarte der Bedeutungen festzuhalten. Für die Alltagsbewältigung nützt dieser Modus. Ich halte ihn sogar für notwendig, damit unzählige Abläufe nicht stocken oder gar verreiben.

[Teil III] Rechts, Mitte und Links. Auf wilder See heftiger Diskurse wie auch im ruhigen Hafen der Sozialpartnerschaft verweisen wir zur Orientierung gerne auf drei politische Positionslichter, nicht bloß zwei. Die nützen uns, wenn wir über Koordinaten nachdenken. Es macht deutlich, daß wir weit mehr über Relationen als über Positionen reden.

[Teil II] Ist Ihnen dieser Slogan geläufig? „Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will“. Es ist eine Zeile aus dem Bundeslied für den „Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein“ und wurde 1886 publiziert. Die Erste Strophe lautet: „Bet’ und arbeit’! ruft die Welt, / Bete kurz! denn Zeit ist Geld. / An die Thüre pocht die Noth – / Bete kurz! denn Zeit ist Brot.“ (Quelle)

[Teil I] Im 20. Jahrhundert bekam die alte Polarisierung neue Schärfe. Die Konfrontation „rechts der Adel, links das Bürgertum“ war da freilich Geschichte. Die Erste Industrielle Revolution hatten das Set völlig verändert. Die politischen Positionslichter „links“ und „rechts“ bekamen ganz andere Konnotationen.

Mit den politischen Positionslichtern „links“ und „rechts“ ist es wie mit unseren Religionen. Es gibt sehr viele verschiedene Konzepte, die unter der gleichen Flagge stehen. Katholizismus, Judentum, Islam, man kann darüber keine klare Aussage treffen, ohne den näheren Zusammenhang des jeweils Gemeinten darzulegen.

Die Gerichtsverhandlung, in der geklärt werden sollte, ob Künstler Chuck LeMonds mit seinen Pfiffen eine Wahlkampfveranstaltung der FPÖ erheblich gestört habe, hatte ein paar interessante Momente.

Das Aprilfestival (Wie etwas begann)
Das Aprilfestival wurzelt in der langjährigen Arbeit von Kunst Ost. Dabei waren zwei Kunstveranstaltungen (2008 und 2009) wegweisend, die bewußt dezentral angelegt wurden, um den Bezirk zu durchlaufen.

Netzwerke und prozeßhafte Arbeit, Teil II
Ein paar meiner bevorzugten Mantras in der Wissens- und Kulturarbeit scheinen nicht aus der Mode zu kommen. Zum Beispiel: „Vernetzung ist kein Inhalt, sondern ein Werkzeug.“ Warum ich das betone? Weil wenigstens die letzten zehn Jahre deutlich gemacht haben, daß sich aus öffentlichen Geldern Budgets lukrieren lassen, wenn man Vernetzungsarbeit als Projektinhalt angibt, besser: vorgibt.

(Für eine nächste Kulturpolitik)
Es ist naheliegend und gar nicht anders denkbar: Im Kulturbetrieb haben sich während der Corona-Krise verschiedene Lager formiert, die inhaltlich an vielen Stellen erheblich divergieren. Ich finde genug Punkte, zu denen ich in völligem Dissens stehe. Da zeigen sich Positionen, denen ich nicht zustimmen kann.
