Schlagwort-Archiv: kulturpolitik

Was es wiegt, das hat’s XXXVI: Umbruch

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)

Sollte ich jüngst noch an meinem Befund gezweifelt haben, heute ist von den Zweifeln nichts mehr übrig. (Ein angenehmer Effekt.) Der Kulturbetrieb hat sich grundlegend gewandelt, auch wenn das Verhalten vieler Akteurinnen und Akteure offenkundig noch in alten Bahnen verläuft.

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Was es wiegt, das hat’s XXXV: Kontinentaldrift

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)

Ich habe jüngst mit Musiker Oliver Mally eine Art kultureller Zwei-Kontinenten-Theorie erörtert. Er teilt meine Erfahrung und folglich Einschätzung, daß wesentliche Kräfte des heimischen Kulturgeschehens, die wir durch ihr Auftreten und ihre Aussagen kennenlernen, auf einem anderen Kontinent zu Hause sind, wo eine andere Kultur gepflegt wird als jene, die mir vertraut und schlüssig erscheint. Die günstigste Deutung: wir sind einander über diese Kontinente hinweg fremd und verstehen nicht, was gesagt, was getan wird.

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Was es wiegt, das hat’s XXVI: Gagenfragen

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)

In der Glosse „XXV: Verschnöselung“ habe ich kurz skizziert, wie Musiker Alexander Köck von der Band Cari Cari vor Publikum offenlegt, daß seine Kolleginnen und Kollegen im mitwirkenden Orchester an diesem Abend mit je 30,- Euro Gage abgespeist wurden. Als wäre das nicht skandalös genug, brachte sich Moderator Alfons Haider in diese Situation auf der Friedensburg Schlaining mit einer peinlichen Geschwätzigkeit ein, um die Vorhaltungen von Köck zu relativieren. [„Verschnöselung„]

(Quelle: Facebook)
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Was es wiegt, das hat’s VII: Meine Radikalisierung

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)

Ich denke, hier ist nun eine kleine Rückblende fällig. Damit sollte besser nachvollziehbar werden, was mich bewegt, nun auch diesen Abschnitt von „The Long Distance Howl“ genau so und nicht anders zu gestalten; mit dieser Doku-Leiste, in der ich Zusammenhänge detailliert darstelle und die Quellen/Belege nenne.

Es gab (gibt?) ein Konkurrenzverhalten der Funktionäre zwischen Weiz und Gleisdorf, das unter anderem auf Kosten des Kulturgeschehens in der Region ging.
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30 Jahre LEADER III

(Bottom up-Prinzip I)

Hier müssen noch einige Takte Klartext zum Thema „Bottom up-Prinzip“ notiert werden. Es war kulturpolitisch wichtig, daß dieses Prinzip zu einer Bedingung für die Vergabe von Fördermitteln avancierte. Gleichzeitig hab ich über rund eineinhalb Jahrzehnte höchst unterschiedliche Deutungen des Prinzips erlebt.

Oktober 2009: Die Bürgermeister der Energieregion lassen sich unser Kulturkonzept vortragen.
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volkskultur IV

unter dem titel volkskultur wird immer noch sehr viel geld bewegt und prestige verwaltet. ich hätte angenommen, daß ich in der steirischen kulturpolitik eine klare tendenz zu validen begriffen und einer redlichen arbeit an den themen finden kann. da bin ich heute aber nicht mehr sicher.

das blatt vom 1. mai 1939 deutet schon an, wohin von den nazi ideologisch gezielt wurde.
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