Die Kulturspange ist nun in ihrer dritten Phase angelangt. Das führt einserseits markant an die kulturelle Basisarbeit in der Region zurück. Das zeigt andrerseits ein Stück Praxis dessen, was wir über Jahre mit „Kunst, Wirtschaft, Wissenschaft“ überschrieben haben.
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Wegmarken und Horizontfragen
Was war das nun knapp zwei Wochen lang für ein Gezerre rund um das Thema Kulturpakt Gleisdorf. Und wie stets habe ich jenen zu danken, die meine Ansichten in Frage stellen, denn das führt mich immer zu nächsten Klarheiten.
Altes Wissen, altes Handwerk
Am 18.10.2013 publizierte ich den Text „Zupacken: Körperliche Arbeit in Mißkredit?“. Der brachte es bei woche.at auf das für meine Texte eher seltene Interesse von mehr als 1.500 Zugriffen. Bei dieser Plattform erreichen so ausführliche Texte zu komplexen Themen meist wesentlich geringere Zugriffszahlen.

Über die Arbeit am ganzen Leben
Bei Kunst Ost steht eine Rückbesinnung auf regionale Basisarbeit an. Die ursprüngliche Orientierung dieses Projektes des kultur.at: verein für medienkultur war an den Prinzipien von Leader+ orientiert. Siehe: [link]

Frühlingsbeginn
Am 28. Jänner dieses Jahres war für Kulturschaffende der Region alles in der Schwebe. Ich hatte eben ein Arbeitsgespräch mit Gleisdorfs Regierungskommissär Christoph Stark absolviert, den ich in einem Artikel zu unserem Treffen noch Bürgermeister nannte, was er zu der Zeit nicht war, aber nun, nach den abgehaltenen Wahlen, vermutlich bald wieder sein wird.
Synergiefragen
Ich setze seit Jahren auf kollektive Kulturarbeit. Das bewährt sich. Dafür möchte ich ein paar neue Optionen ausloten. Mit der Kulturspange gibt es schon eine Formation, die ihren tauglichen Modus hat. Das läßt sich vielleicht noch Verzweigungen zu engagierten Leuten zu. Das will erörtert werden.
Kunst Ost: Klarer Kurs
Wie sich Gleisdorf in seinen Gemeindestrukturen gerade fundamental wandelt, so hat auch die Kulturarbeit an der Basis sich in den letzten Jahren stark verändert. Der Kulturpakt Gleisdorf ist auf markante Akzente im Gemeinwesen ausgelegt. Dabei bietet die Kulturabteilung der Stadt eine professionelle Begleitung.

Wege gabeln sich
Im Dezember 2014 ist die Weggabelung auffindbar. Der Kulturpakt hat sich in seiner bisherigen Phase bewährt und nun verselbstständigt. Das ist eines der Ergebnisse des EU LEADER-Projektes „Kulturpakt Gleisdorf 2014“. Das andere Ergebnis ist die „Kulturspange“.

Kulturpakt Gleisdorf 2014: Möglichkeitsräume
Im Kulturpakt Gleisdorf hat die Stadt einen Rahmen für die Kooperation von Kulturschaffenden mit Politik und Verwaltung. Da finden allenfalls auch Wirtschaftstreibende Anknüpfungspunkte.
Das sind anspruchsvolle Prozesse, die Zeit verlangen. Arbeitszeit, Zeit zur Entwicklung. Hinzu kommt: Solonummern verhallen. Erst in kollektiver Anstrengung entsteht die nötig Kontinuität, um der Kunst mehr Augenmerk zu verschaffen.

Fazit und Pläne
Wir bekommen wir ausreichende Trennschärfe in die Betrachtung der eigenen Intentionen? Was ist der Kunst gewidmet, was dem Gemeinwesen und was ist vor allem Selbstrepräsentation? Um welchen immateriellen Profit geht es für wen, sobald wir Kunstveranstaltungen realisieren, einen Kulturbetrieb am Laufen halten?




