Auf der offiziellen Gleisdorf-Website heißt es in Sachen Kultur & Marketing: „Auch im Bereich Kultur hat Gleisdorf viel zu bieten!“

Auf der offiziellen Gleisdorf-Website heißt es in Sachen Kultur & Marketing: „Auch im Bereich Kultur hat Gleisdorf viel zu bieten!“

Die Stadt Gleisdorf erlebt eine kulturpolitische Krise von sensationellem Ausmaß. Wer das allerdings nicht kommen sah, sollte eventuell erst einmal die eigene Kompetenzlage überprüfen.

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)
„Warum bist du so?“
„Es ist meine Natur.“
Von den über 40 Jahren, die ich in der Kunst lebe, habe ich gut 30 Jahre auf Wissens- und Kulturarbeit in der Provinz verwendet; als Akteur eines Initiativen-Milieus, das sich im Status von den staatsnahen Einrichtungen unterscheidet. Staatsnahe nenne ich jene, die längerfristig einen erhöhten Aufwand haben, also etwa eine eigene Spielstätte, ein fixes Haus, wenigstens eine angestellte Kraft etc.

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)
Ich solle es „multiperspektivisch“ betrachten, war ich in einem ausführlichen Gespräch vor der Weizer Konferenz ermahnt worden. Darüber habe ich nachgedacht, bevor ich anderntags aufbrach. Die Panel-Doku, wie sie auf Youtube dokumentiert ist, belegt das Multiperspektivische allerdings nicht so recht.

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)
Wie gerne ich mich im Kulturgeschehen unter primären Kräften aufhalte, an denen ich in ihrer Zuwendung zur Kunst etwas Obsessives sehe. Ich war gestern Teil einer kulturpolitischen Regionalkonferenz in Weiz, es ging um die „Kulturstrategie 2030“. Auf dem Foto sieht man Wolfgang Neffe, einen frühen Akteur und Wegbereiter des regionalen Kulturgeschehens, neben ihm die Künstlerinnen Carolina Sales Teixeira und Monika Lafer.

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)
[Vorlauf] Was weiß die Verwaltung, was teilt uns die Bürokratie mit, wann erhalten wir primären Kräfte relevante Informationen? Immerhin machen wir den Großteil jener Arbeit und liefern den Hauptteil jenes Contents, um die sich Politik und Verwaltung dann bemühen.

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)
Bei der Serie „Regionalkonferenz zur Kulturstrategie 2030“ tagen nachmittags geladene Gäste an verschiedenen Themen-Tischen. Ab 19:00 Uhr sind die Konferenzen öffentlich zugänglich. Die Weizer Session findet am 10. Mai 2022 statt. Im Vorfeld war es annähernd aussichtslos, bezüglich des gesamten Settings genauere Informationen zu erhalten.

Wir gehen auf den 8. Mai zu. Es wäre an das Jahr 1945 zu denken, als der Faschismus bei uns militärisch geschlagen war. Aber in der Ukraine steht der Faschismus erneut in Waffen, diesmal in russischen Uniformen. Ein Kräftespiel, von dem derzeit ganz Europa verändert wird.

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)
„Lieber Martin, wie bereits telefonisch angekündigt: ich würde mich SEHR freuen dich am 10.5.2022, Treffpunkt 15.00 Uhr Kunsthaus Weiz bei der Diskussion zur ‚Kulturstrategie 2030‘ an meinem Thementisch ‚Bereichs- und ressortübergreifendes Arbeiten‘ begrüßen zu dürfen.“ So jüngste Post von Dr. Iris Absenger-Helmli (Geschäftsführung, A & E Weiz-Gleisdorf GmbH, Büro Energieregion Weiz-Gleisdorf)

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)
Ich hatte eben vorgehabt, mein „Protokoll einer Entfremdung“ detaillierter vorzulegen. Doch nun hat sich am Lauf der Dinge etwas verändert. Die Kommunikationssituation mit Politik und Verwaltung ist um eine neue Facette erweitert worden. Es bleibt abzuwarten, ob das zu einer gesamten Modusänderung beitragen kann oder ob die kulturpolitischen Kräftespiele das bleiben, was wir schon kennen.
