Wir haben im Archipel ein besonderes Augenmerk auf drei Genres gelegt: Volkskultur, Popkultur und Gegenwartskunst. Dabei ist der Bereich Volkskultur auf merkwürdig gegensätzliche Weise besetzt. Das legt nahe, unseren Fokus zu präzisieren.

Wir haben im Archipel ein besonderes Augenmerk auf drei Genres gelegt: Volkskultur, Popkultur und Gegenwartskunst. Dabei ist der Bereich Volkskultur auf merkwürdig gegensätzliche Weise besetzt. Das legt nahe, unseren Fokus zu präzisieren.

Auf dem Rückweg von der Raab-Quelle fiel mir dieses Anwesen auf. Ein Gasthaus mit markantem Wirtschaftsgebäude oberhalb eines Sägewerkes.

Mir war dieses Objekt am Waldrand schon aufgefallen, als ich im gegenüberliegenden Rückhaltebecken herumgestiegen bin.

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)
Mich beschäftigt eben das „Protokoll einer Entfremdung“. Gegenüber der regionalen Ebene und der Landesebene bleibe ich ratlos, wo das erklärte Selbstverständnis befugter Kräfte mit ihrem Handeln nicht in Deckung kommen will.

Launiger Zufall zum 12. März 2022. Die Erinnerungsmaschine von Facebook haut mir heute dieses Blatt auf den Tisch, worin es heißt: „Mayr ist wieder in der Stadt. Man weiß ja meist nicht, wo er grade steckt, häufig auf irgendwelchen Bergen mit viel Schnee und wenig sonst was. Kommt er dann mit einer Lawine herunter oder mit einem reißenden Wildbach? Oder sitzt er auf einem Fischkutter und wird grade von einer faszinierenden Eisscholle im Polarmeer zurückgebracht?“

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)
Es war ein bemerkenswerter Projektverlauf. Im März 2017 wußte ich, was ich da inhaltlich gerne machen würde. Im August 2018 hatte ich mit drei Bürgermeistern Konsens. Dazu mußte dann ein Projekt präzisiert werden. Die Unterlagen gingen durch mehrere Instanzen. Am 19.08.2019 kam vom Land Steiermark das Genehmigungsschreiben zum LEADER-Projekt „Wegmarken – Klein- und Flurdenkmäler der Kleinregion Gleisdorf“.

Ich bin ein Büchernarr, ein Papierfresser, ein Bewohner der Gutenberg-Galaxis. Das Web ist meine Erweiterung, mein kühles Extrazimmer und die Social Media sind mein Salon. Den besuche ich ganz gerne für kleine Plaudereien. Aber aus realer soziale Begegnung, aus den Plauderstünchen im analogen Raum, treibt es mich dann stets in die Stille.

Es ist ganz amüsant, wie sich in manchen Zeitfenstern Schnittpunkte zeigen. Ich hab dazu den „Möglichkeits-Raum“ als bevorzugte Metapher. In meiner Auffassung von Wissens- und Kulturarbeit spielt Kontinuität eine wichtige Rolle, das prozeßhafte Vorgehen mit Varianten kollektiver Arbeit.

Eben noch auf einen Kaffee bei Fotograf Richard Mayr. Wir haben über die Jahre manchmal ein paar gemeinsame Schritte gemacht. Nun, bei den „Wegmarken“, dachte ich schon, das Buchprojekt ginge den Bach runter, denn es ist eine Kooperation mit vier Gemeinden. Vier Bürgermeisterbüros unter Corona, nachdem die regionalen Kräfte einen Wahlkampfmarathon absolviert hatten.

Ich mag diesen Begriff sehr: Homme de lettres. Mann der Schrift. Das ist eine der französischen Bezeichnungen für Schriftsteller; neben écrivain und auteur. Ich bin ein Mann der Schrift, folglich auch ein Mann der Bücher.
