Schlagwort-Archiv: The Track: Axiom * Südost

Kunstsymposion: Fremde Erde

Der Regen wartete bis Mitternacht. Eine Annehmlichkeit, denn das Kunstsymposion begann im Freien; mit dem Einschnitt „Homleland“. Eine Intervention, im Rahmen derer das serbische Duo diSTRUKTURA unter anderem den enormen Brain Drain ihrer Heimat thematisierte.

Das Duo diSTRUKTURA mit ihrem Stück fremder Erde in Gleisdorf.

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Amt für allgemeines Können: Brief und Siegel

Am 10. September 2013 eröffnet im Beginn des Gleisdorfer Kunstsymposions auch das „Amt für allgemeines Können“. Wir tragen damit einer populären Basisbewegung Rechnung, die sich nicht nur im Alltag jederzeit manifestiert, sondern speziell auch im Bereich der Gegenwartskunst mit starken Lobbies vertreten ist.

Das Motto dieser Bewegung lautet: „Ich kann das auch“.

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Kunstsymposion: Kurze Information

Die oststeirischen Kulturinitiativen kultur.at und kunst ost, beginnen im heurigen Gleisdorfer Kunstsymposion einen Dialog Kunst- und Kulturschaffender aus Österreich, Bosnien und Serbien. Damit nähert sich diese Community dem großen europäischen Thema 1914-2014 an, um die Ära der „Hundert Jahre nach den Schüssen von Sarajevo“ zu reflektieren.

Dieser Auftakt zu einem Work in Progress ist zugleich Abschluß des ersten Praxis-Jahrzehnts von Martin Krusches Langzeitprojekt „the long distance howl“.

In diesem Zusammenhang wird auch nach einigen gesellschaftlichen Grundlagen gefragt und die Rolle Kunstschaffender in diesen Verhältnissen debattiert. (Ein Projekt im Rahmen des kulturpolitischen Modells „Kulturpakt Gleisdorf“.)

+) Das Symposion: [link]

diSTRUKTURA in Gleisdorf

Am Tag der Eröffnung unseres Kunstsymposions wird das serbische Duo „diSTRUKTURA“ in Gleisdorf eine Session im öffentlichen Raum realisieren. Wir befassen uns ja in einem Teil des Symposions mit Fragen des Verlustes an gut ausgebildeten Leuten, mit dem Phänomen „Brain Drain“.

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Krusche – Allein im Museum

Das läuft derzeit auf eine beachtliche Strecke hinaus. Genauer, ich laufe. Die andere Variante wäre, meinen Kombi vollzuräumen bis unters Dach und das Weglein zu fahren. Von Hof zu Vorplatz, nein, da renn ich gleich selber mit den Packeln und Trümmern.

Die Position "Der handelnde Künstler" aus den Elementen ist schon fixiert

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Kulturpakt Gleisdorf: In der Praxis

Beim Presse-Frühstück zum kommenden Herbst-Schwerpunkt ging es wesentlich um den „Kulturpakt Gleisdorf“, aber auch um die Positionen anderer, die diesen Herbst kulturell mitgestalten, ohne in unser Netzwerk eingebunden zu sein.

Politik, Verwaltung und Wirtschaft in Kooperation mit uns (von links): Bürgermeister Christoph Stark, City-Manager Gerwald Hierzi, Katharina Lagler (TIP Citymanagement) und Katharina Scheidl (Kulturbüro)

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Amt für allgemeines Können

Wir haben uns iner ernsten Angelegenheit zu wirmen. Historiker Karl Kaser schrieb in seinem Buch “Freundschaft und Feindschaft auf dem Balkan” (2001) an einer Stelle:

Ein weiterer Indikator für das mangelnde Vertrauen in staatliche Institutionen ist die “magische” Kraft des Stempels. In meiner beruflichen Tätigkeit bin ich immer wieder auf dieses Phänomen gestoßen. Es wäre höchst interessant, die Kulturgeschichte des Stempels auf dem Balkan genauer zu erforschen. Ein Schreiben, ganz gleich, was in diesem festgehalten wird, wird als sehr dubios angesehen, wenn es zwar eine Unterschrift, aber keinen Stempel aufweist. Dies gilt nicht nur im Verkehr zwischen der Behörde und den Klienten, sondern auch unter den Behörden.

Zwei Stempel nach Grafiken von Selman Trtovac

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Klassisch. Rad. Fahren.

Das Wort Revolution wird gerne in den Mund genommen, um irgendwelche Neuerungen oder auch bloß erhoffte Neuerungen hervorzuheben. Im trivialen Eck, so zeigen uns zum Beispiel heftige Filme, rennen dann plötzlich Mannsbilder mit Kalaschnikows herum. So sollen wir uns eine Revolution vorstellen.

Gottfried Lagler sieht sich Reders Hochrad genauer an

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Die Lesbarkeit der Zeichen

Teamwork, das bedeutet, es führen oft ganz andere Wege als die selbst gewählten zu ganz anderen Ergebnissen als man erwartet hätte. Das ist für mich bei kunst ost eine stets wiederkehrende Lektion. Als Projektleiter in einem derartigen Modell stellt sich dabei stets neu die Frage, wie sich Vorgaben und Freiräume zu einander verhalten sollen.

Redaktion: Martin Krusche, Gestaltung: Helmut Rabel

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