Kategorie-Archiv: Feuilleton

Howl: Jahr 18, zehn

Am Vorabend der Wahl

Nun ergab sich eine kulturpolitische Markierung. Man kann es nicht erfinden. Ich staune über diese 26. Kalenderwoche 2020 im Übermaß. Aber der Reihe nach. An diesem Sonntag findet die Gemeinderatswahl statt, auf die wir mitten im Lockdown verzichten mußten. War all das ein Weckruf für unser politisches Personal?

Die Vizebürgermeisterin läßt mich ratlos
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An der Basis wird gearbeitet

Der Lockdown liegt hinter uns. Die Vernissage zu Arbeiten von Chris Scheuer markiert den Ausgang aus diesem Abschnitt. Der Abend wurde außerdem ein Beispiel, wie regionales Kulturgeschehen von der Basis her in die Gänge kommt, nachdem der ganze Kulturbetrieb durch die Pandemie erst einmal in den Graben gefahren ist.

Was es ist: wir müssen reden! (Foto: Kerstin Feirer)
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Scheuers gezielte Unschärfe

Fotograf Gernot Muhr, überdies ein aktiver Musiker, ist mit den Schritten in die Kunst gründlich vertraut. Das bedeutet eine Vertrautheit, dank der man sich in der Nähe vom Künstler anders und unbefangener bewegen kann, als Menschen, sie solche Professionen bestaunen. Hier ein Muhr-Foto, das uns Chris Scheuer bei der Arbeit zeigt. [Große Ansicht]

Chris Scheuer, fotografiert von Gernot Muhr
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Howl: Jahr 18, acht

Die neue Bourgeoisie

Krise, das ist der Prozeß einer Veränderung. Da tun sich wesentlich zwei Optionen auf: Katastrophe oder Katharsis. Die Krise ist daher nicht das Problem, sondern das Angebot. Wer nun meint, ich betreibe Wortklauberei, unterschätzt die Tatsache, daß Realität erst dadurch entsteht, daß wir Vorgänge deuten und benennen, beschreiben.

2014: Kultursalon im öffentlichen Raum
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Howl: Jahr 18, sieben

Netzwerke und prozeßhafte Arbeit, Teil I

Was ich vor Jahren als Kulturpakt Gleisdorf konzipiert und eingeführt habe, hielt bis ins erste Quartal 2015, um dann etwas völlig anderes zu werden. Was es 2013 und 2014 war, verdankt sich der konzeptionellen Leistung und kontinuierliche Umsetzung dr Kulturinitiativen Kultur.at und Kunst Ost.

Covermotiv „Next Code Love“
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Howl: Jahr 18, sechs

Kulturpolitik nach dem Lockdown

Die Corona-Pandemie wurde zu einer bemerkenswerten Prüfung für unsere Gesellschaft; und für unsere Politik. Was macht eine unsichtbare Bedrohung mit uns? Wie gehen wir mit Nichtwissen um? Wo reagieren wir zuerst, wenn Instanzen der Gemeinschaft Schaden nehmen? (Das berührt Fragen nach Systemrelevanz.)

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Howl: Jahr 18, fünf

Kunst und Handwerk

Wenn wir keine Begriffe haben, wissen wir nicht, worüber wir reden. Ich trag das wir ein Mantra mit mir. Man könnte annehmen: weil ich Autor bin. Aber es ist prinzipiell wichtig, denn Kulturpolitik wäre pures Karaoke, wenn wir nicht laufend neu klären wollten, wovon so ein politische Gebiet handelt.

Fredi Thaler in seiner Werkstatt
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