Kategorie-Archiv: Feuilleton

Was es wiegt… #68: Begründen statt verkünden!

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)

Gleisdorfs Stadtpolitik wurde zur hiesigen Unruhe auf spezielle Art aktiv und brach in der Verständigung Richtung öffentlichem Diskurs auf; zumindest der Kulturreferent Karl Bauer und der Wirtschaftsausschuß-Vorsitzende Wolfgang Weber. Sie luden eine Runde unterschiedlicher Bürgerinnen und Bürger an einen gemeinsamen Tisch. Ende März soll dieser Schritt mit dem Gemeinderat rückgekoppelt werden.

Gemeinderat Karl Bauer und Künstlerin Monika Lafer
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Zum Abschied: Lehmann & Oberbichler

Was für ein launiges Schicksal. Innerhalb eines recht kleinen Zeitfensters sind zwei Männer gegangen, die für einander gute Freunde waren, sich außerdem gemeinsam in der regionalen Kulturarbeit engagiert haben. Sie zeigten ein erhebliches Maß an Weltgewandtheit, hatten über Jahrzehnte hinweg immer wieder über Tellerränder hinausgeblickt, waren in vielfältige Kontraste gegangen, um andere Kulturen zu erkunden.

Helmut Oberbichler † (links) und Winfried Lehmann † auf Schloß Freiberg
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D:Demo #29, Wasser und Öl

In der Politik Österreichs bekommt niemand für Forderungen ein Maximalergebnis. Es geht stets um Kompromisse. Wer in der Umsetzung auf dem Maximum besteht, stellt sich damit ins apolitische Eck der Polemiker. Herbert Kickl weiß natürlich aus seiner Praxis: Politik ist die Kunst des Möglichen. (Das Bonmot wird Otto von Bismarck zugeschrieben.)

2019: Kickl in Gleisdorf, ein Volksfest.
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Wegmarken V

Launiger Zufall zum 12. März 2022. Die Erinnerungsmaschine von Facebook haut mir heute dieses Blatt auf den Tisch, worin es heißt: „Mayr ist wieder in der Stadt. Man weiß ja meist nicht, wo er grade steckt, häufig auf irgendwelchen Bergen mit viel Schnee und wenig sonst was. Kommt er dann mit einer Lawine herunter oder mit einem reißenden Wildbach? Oder sitzt er auf einem Fischkutter und wird grade von einer faszinierenden Eisscholle im Polarmeer zurückgebracht?“

Fotograf Richard Mayr
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Was es wiegt… #67: Wegmarken

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)

Es war ein bemerkenswerter Projektverlauf. Im März 2017 wußte ich, was ich da inhaltlich gerne machen würde. Im August 2018 hatte ich mit drei Bürgermeistern Konsens. Dazu mußte dann ein Projekt präzisiert werden. Die Unterlagen gingen durch mehrere Instanzen. Am 19.08.2019 kam vom Land Steiermark das Genehmigungsschreiben zum LEADER-Projekt „Wegmarken – Klein- und Flurdenkmäler der Kleinregion Gleisdorf“.

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D:Demo #20, WWWMR 4

[Vorlauf] Ich denke, jetzt hab ich es kapiert. Anläßlich einer komplexen Konfliktsituation setzt Gemeinderat Wolfgang Weber nicht auf konventionelle Krisenintervention. Für die etwas undurchschaubare Liga, die da seit geraumer Zeit allwöchentlich zweimal durch Gleisdorf trommelt, pfeift und läutet, hat sich Weber etwas Raffiniertes ausgedacht, um das Rudel zur Raison zu bringen. Paradoxe Intervention mit Mitteln des versteckten Theaters, frei nach Augusto Boal.

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Was es wiegt… #64: Die Landesebene

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)

Zugegeben, wenn ich pro Tag drei bis vier Anrufe hereinbekomme, wenn ich überdies pro Woche drei bis vier Arbeitstreffen hab, wie das derzeit geschieht, beschleicht mich das Gefühl, a) ich würde ein Sekretariat brauchen und b) ich komme kaum noch zum Arbeiten.

Heidrun Primas
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Ich bin ein Büchernarr, ein Papierfresser, ein Bewohner der Gutenberg-Galaxis. Das Web ist meine Erweiterung, mein kühles Extrazimmer und die Social Media sind mein Salon. Den besuche ich ganz gerne für kleine Plaudereien. Aber aus realer soziale Begegnung, aus den Plauderstünchen im analogen Raum, treibt es mich dann stets in die Stille.

Jörg Klauber (rechts) neben Fotograf Richard Mayr
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D:Demo #14, der Qualitätssprung

In der Gleisdorfer Unruhe ist eine interessante Neuigkeit aufgetaucht. Bisher waren bei den Kundgebungen und via Social Media vor allem Parolen und Polemik zu hören. Es gab wiederkehrend die Aufforderung an Bürgermeister Christoph Stark, er möge sich der Debatte stellen. Und zwar auf der Bühne. Das ist freilich Mumpitz.

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D:Demo #13, Franz Wolfmayr

[Bezugnehmend auf das Statement von Anna Urdl] Es ist schon ein gesellschaftspolitisches Schmankerl, dass wir uns in unserer Familie in unserem Berufsleben mehr als 40 Jahre lang für Rahmenbedingungen eingesetzt haben, die allen Menschen mit Behinderungen aktive Teilhabe am Leben, in der Bildung, in der Arbeit, in der Familie, in der Freizeit, … ermöglichen sollten. Jetzt, wo unsere Familie Leistungen braucht, stehen sie nicht zur Verfügung.

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