Ich staune, wie aufgeräumt heutige Maschinen sind. Da ist reichlich Platz in der Kiste. Als ich es noch vor dem Öffnen im Paket klackern hörte, war ich besorgt, denn in einem Computer sollte zu dem Zeitpunkt überhaupt nichts Geräusche machen.

Ich staune, wie aufgeräumt heutige Maschinen sind. Da ist reichlich Platz in der Kiste. Als ich es noch vor dem Öffnen im Paket klackern hörte, war ich besorgt, denn in einem Computer sollte zu dem Zeitpunkt überhaupt nichts Geräusche machen.

Ich hab in der ersten Notiz zu diesem Thema die beiden langjährigen Fixpunkte vorgestellt, von denen aus das kulturelle Leben der Stadt über Jahrzehnte hindurch private Impulse bekommen hat; die Apotheke und die Buchhandlung.

Ich hoffe, ich konnte in den vorigen Notizen hinreichend deutlich machen, daß ich zwar die Kunst von anderen Aufgaben als ihren eigenen freigestellt sehen möchte, deshalb aber nicht für eine apolitische Haltung plädiere.

Ich glaube nicht an „engagierte Kunst“. Ich bleibe gegenüber der Idee von „politischer Kunst“ skeptisch.

Das Geschichtchen paßt zum Umfeld des Nationalfeiertages in Österreich, der ein Anlaß sein mag, zu überlegen, was wir uns aktuell darunter vorstellen möchten: Republik Österreich.

Wer mir hier zum Thema „Archipel“ nun ein paar mal über die Schulter geschaut hat, wird verstanden haben, daß es im Kern um die Kunst geht.

Während ich die Tesserakt-Protokolle zusammenfasse, trennen mich bloß noch ein paar Tage von jenem Treffen, in dem sehr verschiedene Kreise miteinander in Berührung gebracht werden, um ein gemeinsames Vorgehen zu erörtern.

Ja, Volkskultur können wir auch. Und zwar auf sehr relevantem Niveau. Nein, nicht das gesamte Genre. Erstens ist das nicht nötig und zweitens ist Kunst Ost kein Institut.

Aus einem Arbeitsgespräch mit Fotograf Richard Mayr, das den Beginn des September 2023 markiert, kommt die Übereinkunft, eine Themenlinie herauszuarbeiten, die aus unserer bisherigen Kooperation resultiert.

Wenn ich mit Künstlern über Kunst rede, dann heißt das, wir sprechen über unsere Arbeit und deren Bedingungen. Freilich gibt es höchst unterschiedliche Auffassungen, welche Positionen in solchen Fragen relevant seien.
