Die Planken des Wahnsinns

Ich bin ja so gerührt, wenn meine Leute sich rebellisch geben, wo wir in Österreich doch gar kein Talent zur Revolution haben, solchen Mumm auch noch nie hatten. Es geht mir zu Herzen, wenn sie ihre ungelösten Autoritätskonflikte hinaustragen und sich daran erregen, daß sie es nun irgendjemandem richtig gegeben oder wenigstens richtig reingesagt haben.

Quelle: Facebook
Weiterlesen
Veröffentlicht unter Allgemein, Feuilleton, Kulturpolitik | Verschlagwortet mit , , , | Kommentare deaktiviert für Die Planken des Wahnsinns

Slogans und Knieschüsse

Die Profilbilder auf Facebook werden gerne als Kommunikationsmittel verwendet, mit Slogans verknüpft. Ich bin da keine Ausnahme. Aber ich stoße mich an manchen Attitüden und Botschaften. Die Covid-19-Pandemie hat zu allerhand Reaktionen geführt.

Der Slogan von Simon Brault: „No Culture, No Future!“
Weiterlesen
Veröffentlicht unter Allgemein, Feuilleton, Kulturpolitik | Verschlagwortet mit , , | Kommentare deaktiviert für Slogans und Knieschüsse

Statement: Sir Oliver Mally

Ich fühle mit. Als Musiker und Veranstalter! Die Lockerungen blenden natürlich.

Wieviele haben schon das notwendige Platzangebot zur Verfügung oder können innerhalb der Ortschaft von Club zu Saal wechseln (damit es irgendwie rentabel bleibt) um die kleinere Kapazität an Menschen „sicher“ zu übersiedeln?!

Aber anstatt zu beklagen was alles noch nicht möglich ist (es schreien leider sehr oft auch diejenigen, die eh nie was veranstalten) wäre es gut, die Ärmel aufzukrempeln und einfach zu tun was jetzt eben möglich ist.

Besser „kleine“ Live-Kultur als keine Kultur.
Keep on – schönen Sonntag
wünsch ich – der „Sir“

+) Ein Feuilleton (Kulturpolitik auf Kunst Ost)

Veröffentlicht unter Allgemein, Feuilleton, Kulturpolitik | Verschlagwortet mit , , | Kommentare deaktiviert für Statement: Sir Oliver Mally

Abgang Lunacek, Teil 1

„Also zum Mitschreiben: wir sind gerade uns selbst überlassen.“
(Martin Krusche am 12.5.2020 zur Kulturpolitik)

Intro
Wir haben während der letzten 30 Jahre zugelassen, daß praktisch alle unserer Lebensbereiche durchökonomisiert wurden; bis hin zu unseren Beziehungen. Das drückt sich in vielen unserer Sprachregelungen deutlich aus. Wir haben diese Entwicklung zugelassen, nachdem meine Generation auf besondere Weise aufgewachsen ist. Damit meine ich die 1950er- und 1960er-Jahrgänge. Wir wurden zur überhaupt ersten Generation in der Menschheitsgeschichte, die in weiten Teilen Europas ein Ausmaß an Freiheit, Sicherheit und Wohlstand genießen durften, das es davor nie gegeben hat.

Wie kommt die Butter auf das Brot?
Weiterlesen
Veröffentlicht unter Allgemein, Feuilleton, Kulturpolitik | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentare deaktiviert für Abgang Lunacek, Teil 1

Das hochrangige Gestammel

Darf ich die werten Kolleginnen und Kollegen bitten, mit Stichtag 30.4.2020 (notfalls rückwirkend) zur Kenntnis zu nehmen, daß heute und auf absehbare Zeit die Option Bedingungslosen GrundEinkommen als eine Basisfinanzierung für das Leben und die Arbeit von Kunstschaffenden vom Tisch ist?

Weiterlesen
Veröffentlicht unter Allgemein, Kulturpolitik | Verschlagwortet mit , , , | Kommentare deaktiviert für Das hochrangige Gestammel