Es ist mir völlig klar, daß Menschen beunruhigt sind, wenn sie das Gefühl bekommen, ihr Tun werde von KI-Aktivitäten unterwandert, ohne daß ihnen diese Vorgänge nachvollziehbar sind.

Es ist mir völlig klar, daß Menschen beunruhigt sind, wenn sie das Gefühl bekommen, ihr Tun werde von KI-Aktivitäten unterwandert, ohne daß ihnen diese Vorgänge nachvollziehbar sind.

Als Künstler brauche ich ein Mindestmaß an Markt- und Nachrichtenwert, um mein Brot verdienen zu können.

Gelegentlich hab ich einen Menschen ganz direkt gefragt: „Hast du gute Absichten?“ Mir ist das wichtig. Taten gehen manchmal schief. Aus Versehen.

Dieser Monat endet und im „Archipel“ wird aufgeräumt, umgebaut, manches endet, ich hab von Neuigkeiten zu erzählen.

[Vorlauf] Man stellt mir drei Fragen. Was können Maschinensysteme? Was können sie besser als Menschen? Was ist Sache der Menschen und Teil der Conditio humana?

Ich vermute, daß die Rechtschreibprüfung meines Texteditors unter KI fällt. Ich brauch diese Funktion vor allem, weil ich a) den Zehnfinger-Satz nie erlernt hab, b) meine Finger sowieso streuen, und weil ich c) die Rechtschreibreform ignoriert hab.

Ich hatte meine Kolumne „Gleisdorf: Kulturpolitik“ jüngst als abgeschlossen erklärt und muß diese Entscheidung revidieren.

Margarethe | Krusche
Ich möchte zuerst sagen, was ich nicht getan habe: Ich habe keine Zeile gesetzt, kein Blei gegossen, keine Matrize gerührt. Die Linotype, von der der Kollege im Kontor erzählt, habe ich nie in Betrieb gesehen —

Krusche | Margarethe
Die Wissens- und Kulturarbeit hat mit der Kunstpraxis gemeinsam, daß sie im Kern auf des Menschen Fähigkeit zu symbolischem Denken beruhen.

Das regionale Kulturgeschehen ist naturgemäß ein Betätigungsfeld höchst unterschiedlicher Interessensgruppen.
