Martin Krusche spricht
„Stillstand. Und ich begann sofort zu malen.“ So lautet eine Passage in den Notizen von Chris Scheuer, dessen Wohnort das etwas entlegene Schloß Freiberg ist.
Chris Scheuer malt weiterlesenMartin Krusche spricht
„Stillstand. Und ich begann sofort zu malen.“ So lautet eine Passage in den Notizen von Chris Scheuer, dessen Wohnort das etwas entlegene Schloß Freiberg ist.
Chris Scheuer malt weiterlesenKulturarbeit ist kein Dekorationsgeschäft, sondern das Bemühen um ein geistiges Klima, in dem ein Gemeinwesen Zukunftsfähigkeit entwickelt. Solche Aktivitäten dienen auch dem Austausch von Menschen aus ganz verschiedenen Metiers, die dabei ihre unterschiedlichen Kompetenzen in Kooperation zur Wirkung bringen.

Wir sind von der Dampfmaschinen-Moderne in eine Welt der selbstlernenden Maschinen gekippt. Wir leben mit irritierenden Kommunikations-Systemen in einer radikal neuen Info-Sphäre, während sich ein Internet der Dinge entfaltet, wo Gegenstände eigenständig mit Gegenständen kommunizieren.
Singende Wellen, plaudernde Zahnräder weiterlesenVerschiedene Orte und Stationen: Wir gehen auf drei Tage zu, die das erste Set des heurigen Kunstsymposions ausmachen. Ein Beitrag zum Thema „100 Jahre Republik Österreich“ mit einer Ausstellung des „Flying Circus“ sowie mit ersten regionalen Beiträgen zu „Ich bin eine Geschichte“ und „Wegmarken“.
Ich habe kürzlich begonnen, einen Prozeß zu etablieren, der zum Jahresende hinführen soll, in das 2018er Kunstsymposion. Dieser Prozeß ist als Dialog zwischen mir und dem Photographen Richard Mayr angelegt. Das bedeutet unter anderem, es kommen Sprach-Codes und visuelle Codes in Wechselwirkung.

Seit bald 40 Jahren bin ich mit dem Herstellen von Büchern befaßt und hab selbst alle nötigen Stationen durchlaufen. Das Schreiben, die Redaktion und damals noch die Wege zur Reprokamera, an Montagetische, zur Offsetpresse, in die Buchbinderei. Auch der Vertrieb gehört zu diesem Prozeß, wie er dann zum, Beispiel in eine Lesung mündet, was ich übrigens dieser Tage im Project Space des SPLITTERWERK absolvieren werde: [link]
Überlagerungserscheinungen. Das ist der etwas anschaulichere Begriff für Interferenzen, die sich zeigen können, wenn Wellen aufeinandertreffen. Diese Begriff aus der Physik erscheint mir als passende Metapher für das, was wir seit geraumer Zeit erleben. Offenbar sind wir so weitreichenden Bewegungen, Umbrüchen und Ereignisstürmen ausgesetzt, daß die aktuelle Mediensituation aus Worten und Bildern genau das generiert: Überlagerungserscheinungen.

Das Projekt Fiat lux wurzelt im Jahr 2015 und hat dabei eine Basis in der laufenden Erzählung Mythos Puch. Das war damals von einer Widmung begleitet: Mit einer Verbeugung vor Paul Jaray, Richard Buckminster Fuller, Dante Giacosa & Giuseppe Alberti sowie Hans & Erich Ledwinka; siehe: [link] Diese Referenz betont die Zweite Industrielle Revolution.
Künstler Niki Passath hat 40 Blätter vorbereitet, die beim 2017er Kunstsymposion auf den dynamischen Tisch der Maschine gespannt werden können. Das Foto zeigt ihn beim Ordnen der Blätter, die wir im Testlauf der Maschine hatten.

Ursula Glaeser vom Kulturbüro Stainz pflegt schon länger eine Auseinandersetzung mit den Intentionen und der Arbeit von Künstler Robert Gabris. Das ist eine Grundlage für die Beiträge der beiden zum 2017er Kunstsymposion.
