Post von Konstrukteur Markus Rudolf. Eine halbe Million G-Wagons ist draußen. (Rudolf fährt selbst eine eher schrullige Variante, jenen mit dem V8 Diesel.)

Post von Konstrukteur Markus Rudolf. Eine halbe Million G-Wagons ist draußen. (Rudolf fährt selbst eine eher schrullige Variante, jenen mit dem V8 Diesel.)

Manchmal scheppert es gewaltig. Als aktiver Automobilpaparazzo, immer im Dienst, kann einen gelegentlich der Schlag rühren.

Ich sammle nach wie vor, was mit unterwegs an interessanten Fahrzeugen unterkommt, auch wenn ich sie heute nicht mehr so ausführlich beschreibe.

Post von Malerin Monika Lafer, die sich auf dem Weg in den Süden befand. Kastelec gehört zu Koper. Das ist also ein Ort in Slowenien, nahe dem Meer. Dort wartet ein Fiat 131 auf bessere Zeiten.

Es ist etwas, das seine Wurzeln in den Kindertagen hat. Im Englischen nennt man es Carspotting. Das verlangt, in den Gasssen und Straßen stets wachsam zu sein.

Frau Kreutzer schickt mit einen Cadillac. Fotografin Ida Kreutzer lebt schon geraume Zeit in New York, was mir gelegentlich Post aus den Staaten einbringt.

Ich hab andauernd die Kamera griffbereit. Die Welt ist mit interessanten Motiven vollgeräumt.

Es ist ein Weilchen her, daß ich meinen Twitter-Account gelöscht habe, weil es mir zu blöd war, laufend x Kanäle mit Inhalten zu bespielen. Das Paket war mir zu breit geworden. Ich stamme noch aus jener frühen Netzkultur-Ära, da galt in meinem Milieu auf Website der Hinweis „under construction“ als verpönt.

Sie haben es vermutlich selbst schon öfter gesagt: „Das ist keine Kunst!“ Damit meinen wir meist, daß keine besondere Leistung vorliegt, auch wenn sich jemand mit einer Sache hervortut. Jüngst hörte ich in einem Gespräch wieder einmal, wie ein Mann sagte, er habe die Motorhaube eines speziellen Fahrzeugs geöffnet, den Motor betrachtet: „Ein Kunstwerk!“

Manchmal beneide ich mich selbst. Eben habe ich in Kooperation mit Fotograf Richard Mayr das Projekt „Funkenflug“ in die Startphase gebracht. Das ergibt eine Serie von Begegnungen mit inspirierten Menschen. Momente, Gespräche, Blickpunkte. Wir arbeiten auf, was zu erleben war. Das geht dann auf eine erste Erzählebene im Web, quasi auf meine Werkbank. Eine zweite Ebene wird sich jenseits davon vermutlich als eigenständiges Buch entfalten. Weshalb ich mich nun selbst beneide?
