Demnächst wird der einzieg noch existieren D&U-Wagen gezeigt. Aber was ist das? Die Automobilproduktion in Graz ist eng mit Altmeister Johann Puch assoziiert. Sein Name wurde zu einer geschätzten Marke, die man heute noch im Alltag findet, vor allem auf vielen G-Wagen und auf einer völlig unüberschaubaren Menge standfester Mofas, allesamt lange nach seinem Tod produziert.
Kategorie-Archiv: Feuilleton
Lozenge und andere Zeichensysteme
Als der Große Krieg 1918 geendet hatte, hinterließ er Europa unter anderem einen entsetzlichen Eindruck, welche Traumata sich aus der vertieften und verfeinerten Koexistenz mit den aktuellen Maschinen ergeben konnten. Dieser hoch technisierte Krieg hatte mit seinen Effekten selbst die Profis im Kriegshandwerk völlig überrascht und tief erschüttert. Kein Feldherr verfügte über eine realistische Vorstellung von den Wirkungen der neuen Waffensysteme.

Dorf 4.0: Regionale Koordinaten
Wie läßt sich das nun an? Das „Dörferdreieck“ ergibt einen Angelpunkt. Albersdorf, Hofstätten und Ludersdorf sind das engere Bezugssystem im Projekt „Dorf 4.0“, quasi die zentrale Bühne. Einen wichtigen regionalen Referenzpunkt haben wir nun überdies in St. Ruprecht an der Raab.
Kollektive Wissens- und Kulturarbeit
Im Denkraum „Dorf 4.0“ ließ sich nun während der letzten Jahre mit angemessener Langsamkeit erproben, wie eine kollektive Wissens- und Kulturarbeit auf dem Lande angelegt sein kann, bei der es nicht darum geht, Wow-Effekte zu produzieren, sondern an gewichtigen Themen der Gegenwart zu arbeiten.

Ich bin eine Geschichte
Wir sind alle wandelnde Geschichten. Ich bin schon lange überzeugt, eine zentrale Grundsituation menschlicher Gemeinschaft sieht so aus: jemand erzählt, andere hören zu. Das war mir in meiner Netzkultur-Praxis überaus klar geworden. Technologie ändert unsere Rahmenbedingungen zwar und wirkt als Werkzeug auf uns selbst zurück. Dennoch bleibt das Erzählen in all dem eine vorrangige Angelegenheit.

Pessi.mismus als Methode der Zuversicht
Ich hab eben das „Büro für Pessi.mismus“ besucht. Da ist ein Kalenderblatt. Das zeigt keinen Zeitpfeil, sondern ein Koordinatensystem. Hier haben Petra Lex und Nikolaus Pessler Momente notiert, die als gesicherte historische Daten gelten. Dann ist da eine erste Serie an Gemälden von Pessler, die sich auf einen Teil dieser Daten beziehen.

Projekt-Stand Mai 2018
Das heurige Aprilfestival liegt hinter uns. Darin hatte „Die Quest III“ einen Frühjahrsakzent und führt nun in einer Ereignislinie Richtung 2018er Kunstsymposion weiter. Der Teil „Die Beuyse des Pessler“ verweist schon auf einen der künstlerischen Schwerpunkte gegen Jahresende. Hier die Dokumentationsübersicht dieses Abschnittes: [link]

Themenkontraste Mai 2018
Das Aprilfestival liegt hinter uns und mit „Die Quest III“ sind wir gut beschäftigt, Kunstpraxis und Kunstdiskurs Richtung Jahresende 2018 zu bewegen. Knapp davor werden wir das heurige Kunstsymposion realisieren, wobei Maler Nikolaus Pessler eine weitere Rolle spielen wird und außerdem „Mythos Puch“ seine fünfte Ausgabe erfährt.

Erkenntnis- und Erfahrungsgewinn
Eine Kulturkonferenz auf Wanderschaft („Talking by Walking“) gehört heute nicht zu den allgemein vertrauten Modalitäten des Betriebes. Ursula Glaeser (Kulturbüro Stainz) hatte eine weitere Station dieses Genres realisiert, diesmal zum Thema „Quellen der Inspiration“.

Die Postbotin mit dem Erzberg
Vormittags hab ich kaum je mit Menschen zu tun, da es in meinem Büro keinerlei Parteienverkehr gibt. (Termine außer Haus sind ein anderes Thema.) Ich neige auch wenig zu Telefonaten. Wenn sich also vor 12:00 Uhr was tut, hat es meist mit der Post zu tun. So auch jüngst zum Wochenauftakt.