Die Profilbilder auf Facebook werden gerne als Kommunikationsmittel verwendet, mit Slogans verknüpft. Ich bin da keine Ausnahme. Aber ich stoße mich an manchen Attitüden und Botschaften. Die Covid-19-Pandemie hat zu allerhand Reaktionen geführt.

Die Profilbilder auf Facebook werden gerne als Kommunikationsmittel verwendet, mit Slogans verknüpft. Ich bin da keine Ausnahme. Aber ich stoße mich an manchen Attitüden und Botschaften. Die Covid-19-Pandemie hat zu allerhand Reaktionen geführt.

Ich fühle mit. Als Musiker und Veranstalter! Die Lockerungen blenden natürlich.
Wieviele haben schon das notwendige Platzangebot zur Verfügung oder können innerhalb der Ortschaft von Club zu Saal wechseln (damit es irgendwie rentabel bleibt) um die kleinere Kapazität an Menschen „sicher“ zu übersiedeln?!
Aber anstatt zu beklagen was alles noch nicht möglich ist (es schreien leider sehr oft auch diejenigen, die eh nie was veranstalten) wäre es gut, die Ärmel aufzukrempeln und einfach zu tun was jetzt eben möglich ist.
Besser „kleine“ Live-Kultur als keine Kultur.
Keep on – schönen Sonntag
wünsch ich – der „Sir“
+) Ein Feuilleton (Kulturpolitik auf Kunst Ost)

„Also zum Mitschreiben: wir sind gerade uns selbst überlassen.“
(Martin Krusche am 12.5.2020 zur Kulturpolitik)
Intro
Wir haben während der letzten 30 Jahre zugelassen, daß praktisch alle unserer Lebensbereiche durchökonomisiert wurden; bis hin zu unseren Beziehungen. Das drückt sich in vielen unserer Sprachregelungen deutlich aus. Wir haben diese Entwicklung zugelassen, nachdem meine Generation auf besondere Weise aufgewachsen ist. Damit meine ich die 1950er- und 1960er-Jahrgänge. Wir wurden zur überhaupt ersten Generation in der Menschheitsgeschichte, die in weiten Teilen Europas ein Ausmaß an Freiheit, Sicherheit und Wohlstand genießen durften, das es davor nie gegeben hat.

Ich bin EPU. Das bedeutet: EinPersonenUnternehmen. (EPU machen über die Hälfte der Betriebe Österreichs aus.) So der ökonomische Kontext eines freischaffenden Künstlers. Ich bin Unternehmer.

…sind gerade nicht vorrätig. Ich muß mir die bemerkenswerte Situation erst zurechtrücken, um praktikable Schritte zu entwerfen. Nun erweist es sich als Vorteil, daß ersten 2010 (im Kielwasser der Lehman Brothers-Pleite) ein Kahlschlag an Budgets des Kulturbereichs vorgenommen wurde, daß zweitens ab 2005 erneut krisenhafte Entwicklungen auftraten, diesmal still und ohne Erklärung.

Ich hab nun verschiedene Quellen durchgesehen und komme derzeit zu einem sehr simplen Fazit: Der Krieg ist für Assad gewonnen. In Syrien wurde eine militärisch Entscheidung zugunsten dieses Mannes herbeigeführt, der Folter und Mord offenkundig bedenkenlos für sich nutzt. Er hat sein Regime mit Hilfe iranischer und russischer Kräfte festigen können. Ich sehe keine Option, das mit militärischen Mitteln zu wenden.

Am 23. Jänner 2010 fand in Graz ein besonderer Auftakt statt. Der Schwerpunkt „Graz Kulturjahr 2020“ verknüpft eine sehr kontrastreiche Sammlung von Programmpunkten. Kuratorin Mirjana Peitler-Selakov hat dazu für ihr GISAlab einen Beitrag konzipiert, der nun in die nächste Umsetzungsphase geht.


Seit der Antike wird in unserer Kultur eine simpel angelegte Taktik geschätzt, falls jemand in Streitgesprächen obsiegen und sein Gegenüber in den Graben fahren möchte. Man verzichtet darauf, Argumente zur Sache zu verfolgen, setzt auf Argumente zur Person.
Einfach ausgedrückt: Ich greife nicht Ihre Ideen an, sondern Sie selbst. Da findet sich bei Bedarf immer was. So jüngst in einer Welle von Angriffen auf Österreichs aktuelle Justizministerin Alma Zadi?.
Eine Kugel für die Ministerin weiterlesenNun feiern sich pathetische Pessimisten als puristische Patrioten. Oder wie kann ich mir diese nicht endenden Litaneien erklären? Zwischen all dem, gut verteilt, soweit man „links“ und „rechts“ noch für ein relevantes Koordinatensystem hält, die Zyniker.

Ich nehme zur Kenntnis, daß in meinem Umfeld wesentliche Kommunikationslinien heute über WhatsApp laufen. Also bin ich nun dabei. Im Augenblick denke ich darüber nach, welche alten Kommunikationskanäle ich in meiner Ausstattung nun schließen sollte. Ich hab keine Lust, mich in immer mehr offene Leitungen zu verstricken.
