Jürgen Kapeller, Hausherr bei „Art Challenge“, hat mich jüngst auf dieses Wanderlegende mit Everybody, Somebody, Anybody und Nobody hingewiesen. Das geht so. Da war eine wichtige Sache zu erledigen.

Jürgen Kapeller, Hausherr bei „Art Challenge“, hat mich jüngst auf dieses Wanderlegende mit Everybody, Somebody, Anybody und Nobody hingewiesen. Das geht so. Da war eine wichtige Sache zu erledigen.

Ich bin ein Netizen der frühen Jahre. Ein Bewohner der Netze seit den Tagen, als es in Österreich noch gar kein Internet gab. Worum geht es heute?

Ich suche nach nächster Klarheit bezüglich der Grundlagen unserer laufenden Arbeit im „Archipel“. Dazu gehören auch Überlegungen, wie unser Tun kulturpolitisch vertreten werden kann.

Ende April 2021 hatten Malerin Monika Lafer und ich mit Unternehmerin Barbara Schäfer (Manufaktur Csamay) eine Übereinkunft, wie wir den Raum nutzen können, den uns Schäfer bis heute zur Verfügung stellt.

Kultur ist kein Park der Denkmäler, auch kein geistreich dekoriertes Gräberfeld, sondern eine Dünung, welche sich quer durch die Zeiten ständig bewegt.

Elfriede Scharf hatte ihre Community mobilisiert, dazu die IG Kultur und die Kampagne „Kulturland retten“, um am 21. März 2026 in Gleisdorfs Rathaus gemeinsam zu beklagen, was auf allen Seiten versäumt wurde.

Ich habe in der Glosse „Spielstätten und Leerstände II“ den Wert betont, der für uns im „Archipel“ nutzbar wird, wenn wir von Geschäftsleuten Räume zur Verfügung gestellt bekommen.

Hier ein weiteres Beispiel, wie verfehlt es wäre, eine KI sich selbst zu überlassen und womöglich als Suchmaschine zu nutzen.

Über Gleisdorfs kulturpolitische Krise kann man in Wehklagen ausbrechen. Oder man versteht sie als kräftige Anregung, um das Nachdenken über Kulturpolitik auf die Höhe der Zeit zu bringen.
