Menschen lassen sich ihre Bemühungen in verschiedenen Währungen bezahlen. Geld ist nur eine davon. Sichtbarkeit ist eine andere Währung. Medieninteresse oder Sozialprestige sind weitere Währungen, in denen man entlohnt werden kann.

Menschen lassen sich ihre Bemühungen in verschiedenen Währungen bezahlen. Geld ist nur eine davon. Sichtbarkeit ist eine andere Währung. Medieninteresse oder Sozialprestige sind weitere Währungen, in denen man entlohnt werden kann.

Eine so dichte Serie von Wahlen und daher Wahlkämpfen läßt Eigenschaften von Menschen sehr deutlich werden. Das hat auch im Schlechten seine guten Seiten, weil es bei der Orientierung hilft. Welchen Haltungen möchte ich mich anschließen? Von welchen Positionen würde ich mich gerne absetzen? Ist nicht da, wo ich stehe, alles richtig, und soll sich daher gefälligst die Welt ändern?

Kulturarbeit ist kein Dekorationsgeschäft, sondern das Bemühen um ein geistiges Klima, in dem ein Gemeinwesen Zukunftsfähigkeit entwickelt. Solche Aktivitäten dienen auch dem Austausch von Menschen aus ganz verschiedenen Metiers, die dabei ihre unterschiedlichen Kompetenzen in Kooperation zur Wirkung bringen.

Wir sind von der Dampfmaschinen-Moderne in eine Welt der selbstlernenden Maschinen gekippt. Wir leben mit irritierenden Kommunikations-Systemen in einer radikal neuen Info-Sphäre, während sich ein Internet der Dinge entfaltet, wo Gegenstände eigenständig mit Gegenständen kommunizieren.
Singende Wellen, plaudernde Zahnräder weiterlesenZuspitzung. Das erleben wir alle in Österreich nun seit Jahren. Zuspitzung ist das Hauptereignis politischer Auseinandersetzungen geworden. Wir kommen seit einer Weile gar nicht mehr aus Wahlkampf-Phasen heraus. Permanente Unruhe, in der mittlerweile Gezänk und Marktschreierei eine unerfreulich hohen Anteil haben. Zuspitzung. Zuspitzung. Zuspitzung.

Ich wußte bisher nicht, daß sich Mitglieder der FPÖ mit dem Bergmannsgruß „Glück auf!“ bedenken, wie das Herbert Kickl beim 2019er Parteitag in Graz getan hat. Ich wußte auch nicht, daß er als Redner Hace Strache nicht einmal annähernd das Wasser reichen kann.

Identitäre und Friseure. Es lohnt sich, ein wenig darüber nachzudenken. Was macht eine bürgerliche Salondame mit einer Fackel in der Hand? Natürlich hat sich der Rechtsextremist Martin Sellner gefreut, daß Wiens Stadträtin Ursula Stenzel auf der Gedenkfeier der Identitären Bewegung eine Rede hielt.

Meine Antwort auf eine Email, die mir Frau Astrid S. via WOCHE-Portal gesandt hat. (Den kompletten Wortlaut der Email finden Sie unten im Anschluß.)
gnädigste, ihre argumente kenne ich alle in x varianten. wie ihre email illustriert: da muß man zu europa also nicht einmal ein einziges buch gelesen haben, es genügen ein paar resche sätze und schon hat man sich zu diesem kontinent erschöpfend geäußert. ist das so? taugt das was?

Da sagt ein Politiker: „Mischkulturen haben auf der Welt bewiesen, dass sie nicht vorteilhaft sind.“ Was sind Mischkulturen? Wie sieht der Beweis aus? Was ist das für ein Patriot, der so offenkundig annähernd nichts über dieses Land, seine Geschichte und Kultur weiß?

Wir sind mitten in einem grundlegend neuen Maschinenzeitalter. Dieser Abschnitt wird von einer nächsten Automatisierungswelle bewegt, in der Maschinen von Maschinen lernen, in der sich ein Internet der Dinge herausbildet. Das bedeutet, Maschinen kommunizieren mit Maschinen, Dinge kommunizieren mit Dingen; und zwar ohne unsere Beteiligung in vielen Bereichen dieser Kommuniaktionsprozesse.
