Dies ist der erste Tag des neuen Jahres. Ich habe als aktiver Künstler ein fundamentales Interesse am aktuellen kulturpolitischen Zustand der Kleinregion Gleisdorf.

Dies ist der erste Tag des neuen Jahres. Ich habe als aktiver Künstler ein fundamentales Interesse am aktuellen kulturpolitischen Zustand der Kleinregion Gleisdorf.

Wenn Sie sich in den vergangenen Jahren nach kulturpolitischen Konzepten und Positionen in der Steiermark umgehört haben, konnten Sie etwas als überdeutlich bemerken.

Gleisdorfs kulturpolitische Situation hat sich eben radikal verändert. Faßt man bisher bekannte Details zusammen, ist die Metapher „Lawine“ durchaus treffend.

Der Poster-Job ist im Raum Gleisdorf und in der Kleinregion für uns eine eher gesellige Sache, denn Richard Mayr kennt sehr viele Menschen, die uns Zugänge ermöglichen.

Eben noch auf einen Kaffee bei Fotograf Richard Mayr. Wir haben über die Jahre manchmal ein paar gemeinsame Schritte gemacht. Nun, bei den „Wegmarken“, dachte ich schon, das Buchprojekt ginge den Bach runter, denn es ist eine Kooperation mit vier Gemeinden. Vier Bürgermeisterbüros unter Corona, nachdem die regionalen Kräfte einen Wahlkampfmarathon absolviert hatten.

Ich bin EPU. Das bedeutet: EinPersonenUnternehmen. (EPU machen über die Hälfte der Betriebe Österreichs aus.) So der ökonomische Kontext eines freischaffenden Künstlers. Ich bin Unternehmer.

Das Diwanisieren als eine Geste vergangener Zeiten und als ein Ereignis, welches von Bedürfnissen handelt, die wir nie abgelegt haben. Die Geselligkeit, das Gespräch, Nähe, Zuwendung… Skizziert im vorigen Beitrag: „Die Suche nach der Mitte“.

Es ist mir ein völliges Rätsel, wie ein Zeugler komplexe Muster schlagen kann, die dem Rest der Formation völlig klar sind, woraus sich dann so ein Fluß der Dinge ergibt, in dem Gitarre und Keyboard auf derart schlüssige Weise ineinandergreifen, wie sich das bei The Prophets of Calamari zeigt. Ohne Gesang geht das dann freilich nicht über die Bühne.

Sie können in der Stadt den Begriff der Dorfgemeinschaft nicht brauchen. (Vermutlich taugt er heute nicht einmal mehr für ein Dorf.) Die Kleinstadt ist für Stadtteilarbeit zu klein. Gleisdorf hat eher Milieus, die man zwar teilweise über Wohnadressen darstellen könnte, doch Viertel werden daraus eher nicht. Das Gemeinwesen hat für Geselligkeit sehr verschiedene Plätze.

Kommendes Wochenende beginnt unser 2017er Kunstsymposion. Dafür war nun über mehrere Monate ein Kreis engagierter Menschen unterwegs, um die einzelnen Beiträge dieses Symposions greifbar zu machen.
