Jeder Text ist ein Appell, jedes künstlerische Werk ein Kommunikationsangebot. Wir müssen es aber dem Publikum überlassen, ob jemand darauf eingeht, womöglich antwortet.

Jeder Text ist ein Appell, jedes künstlerische Werk ein Kommunikationsangebot. Wir müssen es aber dem Publikum überlassen, ob jemand darauf eingeht, womöglich antwortet.

(Intrada)
Anfang Dezember 2025 wußten wir noch nicht, was eben im Rathaus entschieden wurde und sich derzeit in Umsetzung befindet.

Was die Kulturformation Archipel heute stabil macht, beruht unter anderem auf Erfahrungen mit dem Kunst Ost-Konzept „KWW“, dem Zusammenwirken von Kunst, Wirtschaft und Wissenschaft.

Die Stadt Gleisdorf erlebt eine kulturpolitische Krise von sensationellem Ausmaß. Wer das allerdings nicht kommen sah, sollte eventuell erst einmal die eigene Kompetenzlage überprüfen.

Gleisdorfs kulturpolitische Situation hat sich eben radikal verändert. Faßt man bisher bekannte Details zusammen, ist die Metapher „Lawine“ durchaus treffend.

Es steht einem frei, Social Media ausschließlich dafür zu verwenden, daß sich eine große Menge an „Followers“, wahlweise „Friends“, generieren läßt.

Als sich Österreichs Netzkulturszene Ende der 1990er erstmals bundesweit verständigt hatte, um sich zu konsolidieren, war noch anzunehmen, die neue Situation werde im Kern zu einer Art hochkarätigem und vor allem autonomen Feuilleton führen. (Siehe am Seitenende: Meko 99!)

Es gibt kein „unfehlbares“ Kunsturteil. Wozu auch? Es entstehen in der Kunst keine „Wahrheiten“ indem man Widersprüche eliminiert. Wozu auch?

Ich hab mir für diesen zweiten Teil etwas Zeit gelassen, um die Situation noch einmal gründlich zu überdenken. Der Mann ist exemplarisch. Seine Denkweise unverkennbar.

Es hatte einst damit begonnen, daß der Schnösel vom Kulm in meiner Facebook-Timeline aufgetaucht ist, weil er meinte, daß er a) zur Gegenwartskunst und b) zum Kulturbetrieb etwas Substanzielles zu sagen hätte, weshalb er c) mir etwas ausrichten müsse. Nicht in direkter Anrede, sondern hinten herum.
Rigides Denken: der Schnösel II weiterlesenWas heute in den Social Media boomt, um die „Stimme des Volkes“ zu verbreiten, war vor einigen Jahren noch das Boulevard-Segment der Leserbriefspalten.
