Wir sind übereingekommen, daß wir ein Statement erarbeiten, was wir, das Kultur-Trio des Archipels, unter Gegenwartskunst verstehen.

Wir sind übereingekommen, daß wir ein Statement erarbeiten, was wir, das Kultur-Trio des Archipels, unter Gegenwartskunst verstehen.

Ich erzähle Ihnen gewiß nichts Neues, wenn ich erwähne, daß der Boulevard vom Alarmismus und von Grobheiten lebt.

Ich sehe mich im Archipel für das Konvergieren dreier Genres zuständig: Volkskultur, Popkultur und Gegenwartskunst.

Wir kombinieren in der Kulturspange verschiedene Modi, um für Wissens- und Kulturarbeit abseits des Landeszentrums einen angemessenen Spielraum zu schaffen.

Historiker Siegbert Rosenberger hat die Welt verlassen. Wir standen uns nicht so nahe, daß ich über sein Leben und dessen Ende etwas sagen dürfte. Aber…

Von den drei Positionen, die nun unsere Kulturspange ergeben, haben einige ihre Fundamente in der lokalen Geschäftswelt.

Ich hoffe, ich konnte in den vorigen Notizen hinreichend deutlich machen, daß ich zwar die Kunst von anderen Aufgaben als ihren eigenen freigestellt sehen möchte, deshalb aber nicht für eine apolitische Haltung plädiere.

Ich glaube nicht an „engagierte Kunst“. Ich bleibe gegenüber der Idee von „politischer Kunst“ skeptisch.

Ich hab das jetzt per Konsens-Check dingfest gemacht. Momentan gibt es drei Positionen quer durch Gleisdorf, die miteinander korrespondieren.

Ich bin seit Jahrzehnten ein Anrainer dieses Platzes. Nun wurde mir deutlich: gar so viele Leute wohnen hier gar nicht mehr.
