Beim kommenden Aprilfestival auf Schloß Freiberg, das Winfried Lehman programmiert hat, wird es eine Markierung auf den Spuren der „Quest“ geben. Das betrifft den zweiten Teil dieser Reise, Untersuchung, Suche.

Beim kommenden Aprilfestival auf Schloß Freiberg, das Winfried Lehman programmiert hat, wird es eine Markierung auf den Spuren der „Quest“ geben. Das betrifft den zweiten Teil dieser Reise, Untersuchung, Suche.

Sind Brauchtum und Bräuche wieder gefragter als kürzlich? Kultur, Heimat und Identität boomen als Themen; auf alle Fälle in den PR-Abteilungen dieser Gesellschaft. Sonst noch wo? In unserem aktuell laufenden Projekt „Volkskultur 4.0: Eine Positionsbestimmung“ sind die medial vermittelten Motive wichtige Quellen.

Kuratorin Mirjana Peitler-Selakov war gerade in der Avenue Ceramique zugange. Dort fand im Bonnefantenmuseum Maastricht eine Konferenz des Oracle Cultural Network statt: „Culture beyond the Paragraphs“.

Ja, reden wir über Demokratie! Eh alles klar? Keineswegs! Aber muß man deshalb, Alarmrufe ausstoßend, durch die Gegend rennen und die Leute rundum nervös machen? Es ist etwas komplexer.

Manchmal macht das Erbsenzählen ja Spaß. Bei jeder Projekteinreichung ist es eine Bürde. Hat man ein Budget zur Kofinanzierung von Vorhaben erlangt, muß man sich unterwegs damit befassen. Die Projektabschlüsse sind Feste der Erbsenzählerei.
Die Software schlägt mir vor, eine Dialogveranstaltung mit Milan Mijalkovic gegen Bezahlung bewerben zu lassen: „Erhalte mit einer Werbeanzeige wie dieser mehr Veranstaltungszu-/absagen“.

Am Ostersonntag waren die Kirchenglocken um sieben Uhr morgens wieder zu hören. Ab Gründonnerstag hatten sie geschwiegen, waren „nach Rom geflogen“, wie es in meinen Kindertagen hieß. Dafür erklangen im Raum Gleisdorf Osterratschen.

Wo stehen wir im Projekt und im Zustand der Region? Am 5. April 2017 fiel mein Entschluß, übliche Medienkanäle gezielt darauf hin durchzusehen, was mir daraus derzeit über Brauchtum und Volkskultur entgegenkommt. Übliche Medienkanäle meint vor allem einmal Zeitschriften, Journale und Postwurfsendungen, also Prospekte und Flugblätter.

Dorf 4.0: Brauchtum oder: Servus, ich bin der Luis! weiterlesen
Das KBS: KulturBüro Stainz ist eine junge weststeirische Kulturinitiative, initiiert von Ursula Glaeser. Ihre Aktivitäten werden sehr entspannt entlang dem Alltagsleben entfaltet. Da geht es nicht um Wow-Effekte, sondern um ein unaufgeregtes Verfolgen interessanter Fragen.

Das Gehen als Thema im Projekt „Mythos Puch“, noch dazu im Rahmen einer „gehenden Konferenz“? Die Erklärung fällt leicht und verlangt einen Hauch von Geschichtsbetrachtung. Wenn Ursula Glaeser vom KulturBüro Stainz das Gehen grundsätzlich zu einem der Angelpunkte ihres kulturellen Engagements macht, hat das Referenzpunkte, welche bis in die Antike reichen.
