Kategorie-Archiv: Feuilleton

Stimmung und Besinnlichkeit

Wer darf die Außenhaut der Innenstadt mit Themen bespielen? Welche Inhalte kommen da zur Wirkung? Wir rutschen in die Adventzeit. Deren Dekorationsgegenstände verzahnen sich nun mit der aktuellen Wahlwerbung. Zu den Weihnachtssternen kamen in Gleisdorf ein paar Hakenkreuze. Wie heißt es in einem heutigen Facebook-Posting der Stadtgemeinde? „Es wird stimmungsvoll.“

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Es lebe der Untergang!

Eine so dichte Serie von Wahlen und daher Wahlkämpfen läßt Eigenschaften von Menschen sehr deutlich werden. Das hat auch im Schlechten seine guten Seiten, weil es bei der Orientierung hilft. Welchen Haltungen möchte ich mich anschließen? Von welchen Positionen würde ich mich gerne absetzen? Ist nicht da, wo ich stehe, alles richtig, und soll sich daher gefälligst die Welt ändern?

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Kleben. Sprayen. Schmieren.

Zuspitzung. Das erleben wir alle in Österreich nun seit Jahren. Zuspitzung ist das Hauptereignis politischer Auseinandersetzungen geworden. Wir kommen seit einer Weile gar nicht mehr aus Wahlkampf-Phasen heraus. Permanente Unruhe, in der mittlerweile Gezänk und Marktschreierei eine unerfreulich hohen Anteil haben. Zuspitzung. Zuspitzung. Zuspitzung.

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Es verlangt nach Widerspruch

Wir dürfen alles denken. Wir können es auch sagen. Aber wenn wir uns anderen gegenüber äußern, hat das im Gemeinwesen Folgen. Für manche dieser Folgen muß jemand einstehen, falls sie für andere nachteilig sind. Das ist in menschlicher Gemeinschaft völlig normal, unausweichlich, hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun.

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Blicke und Debatten

Wir sind mitten in einem grundlegend neuen Maschinenzeitalter. Dieser Abschnitt wird von einer nächsten Automatisierungswelle bewegt, in der Maschinen von Maschinen lernen, in der sich ein Internet der Dinge herausbildet. Das bedeutet, Maschinen kommunizieren mit Maschinen, Dinge kommunizieren mit Dingen; und zwar ohne unsere Beteiligung in vielen Bereichen dieser Kommuniaktionsprozesse.

Die Albersdorf-Session, von links: Techniker Markus Rudolf, Künstler Niki Passath, Techniker Micha Lanner und Constantin Kiesling
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