Kategorie-Archiv: Feuilleton

Des Menschen Recht

Mit dem Weihnachtsabend ist das Ende des Arbeitsjahres schon sehr absehbar. Dieses 2021 wurde für mich eine Überraschung, deren Irritationen eine noch nicht absehbare Tiefe haben. Was mir aber schon unterwegs klar geworden ist, zeigt sich in zwei Aspekten mehr als deutlich. Erstens ist die uns vertraute Kulturpolitik am Ende ihrer Möglichkeiten angelangt und reproduziert sich inzwischen selbst. Es wird also Zeit, über eine nächste Kulturpolitik zu reden.

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Kulturpolitik im Retourgang

Ich hab hier die vorige Notiz mit folgender Bemerkung eingeleitet: „Die Stadt Weiz verschickt ihr Kulturprogramm, als ob 2020 nichts gewesen wäre. Die Stadt Gleisdorf verschickt ihr Kulturprogramm, als ob 2020 nichts gewesen wäre.“

Schon Goethe wandte sich gegen so ein „Konzept der schönen Künste“.
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Der Groove von 2020

Etwas organisieren. Ja. Gut. Aber Kulturmanagement ist das, was wir anwenden, wenn sich etwas Inhaltliches verdichtet hat. Habe ich je das Wort Planungssicherheit so oft gehört wie im bisherigen Jahresverlauf? Nein. Davon sind ja inzwischen bis rüber zu den Kindergartenkindern annähernd alle Kreise unserer Gesellschaft betroffen.

Oliver Mally mit einer von Gottfried Gfrerer gebauten „Triolian“ Resonator-Gitarre. Mally: „Nach Monaten fang ich jetzt an, diese Gitarre zu verstehen.“ (Foto: Rudi Ferder)
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Gleisdorf blüht

Künstler Chuck LeMonds steht vor Gericht. Er hat einen renommierten Ankläger. Staatsanwalt Johannes Winklhofer, seit vorigem Jahr Träger des Goldenen Ehrenzeichens der Republik Österreich, hat gegen Bombenleger Franz Fuchs, „Volkstribun“ Hannes Kartnig, die Betrügerin Andrea Herberstein oder den Industriellen Emmerich Assmann verhandelt.

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