Es ist sehr herausfordernd geworden, in der Netzkultur auch nur halbwegs den Überblick zu bewahren, soweit es die wichtigsten eigenen Interessen angeht.

Es ist sehr herausfordernd geworden, in der Netzkultur auch nur halbwegs den Überblick zu bewahren, soweit es die wichtigsten eigenen Interessen angeht.

Ich pflege die Facebook-Leiste von Kunst Ost wie ein traditionelles Feuilleton. Es möge gleichermaßen anregend wie unterhaltsam sein, auf jeden Fall informativ.

Wer sich mit Kulturpolitik auf der Höhe der Zeit befassen möchte, wird darauf angewiesen sein, eine valide Vorstellung dessen zu entwickeln, was und wo die Höhe der Zeit ist.

Der Dottore kam zügig aus Wien raus. So konnte unsere Rollende Konferenz vorab schon in der vormaligen k. k. Poststation Gleisdorfs einen Auftakt haben. Dort sind noch für einige Tage die Arbeiten der Ausstellung „Tage danach“ zu sehen.

Wenn mich die letzten 40 Jahre etwas verläßlich gelehrt haben, dann das: Predigen ist eine nutzlose Pose.

Gleisdorf hatte ab dem 18. Jahrhundert eine florierende k. k. Poststation, die als privates Unternehmen geführt wurde.

Das Schlagwort „Freie Szene“ ist Ihnen geläufig? Ich sehe es recht beliebig eingesetzt, ausgestreut. Es ist während der wenigstens letzten 30 Jahren zu einer trüben Kategorie geworden.

Man mag meine Ansicht kennen, wie ich sie aus unsere Ideengeschichte ab der Antike herleite. Politik ist nicht das, was Funktionstragende der Staatskunst tun.

Die Kulturformation „Archipel“ basiert unter anderem auf Erfahrungen, die ich über Jahre mit dem Projekt „Kunst Ost“ gesammelt hab.

Da hatte ich nun eine ganze Reihe von Gesprächen zur Praxis unserer Wissens- und Kulturarbeit. Darunter zwei prägnante Themen. Budgets und unbezahlte Arbeit.
