Okay, ein kleiner Wortwitz. Lange bevor wir hier im Bezirk darüber nachzudenken begannen, daß wir aus dem Denkschema Zentrum/Provinz herauskommen sollten, haben einige Kunstschaffende der Region das schon gemacht und umgesetzt.

Okay, ein kleiner Wortwitz. Lange bevor wir hier im Bezirk darüber nachzudenken begannen, daß wir aus dem Denkschema Zentrum/Provinz herauskommen sollten, haben einige Kunstschaffende der Region das schon gemacht und umgesetzt.

Der Dottore kam zügig aus Wien raus. So konnte unsere Rollende Konferenz vorab schon in der vormaligen k. k. Poststation Gleisdorfs einen Auftakt haben. Dort sind noch für einige Tage die Arbeiten der Ausstellung „Tage danach“ zu sehen.

Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag. Das ist ja noch eine hinreichende Ausstellungsdauer, damit sich ein Besuch im Zentrum Gleisdorfs ausgehen kann.

Wenn mich die letzten 40 Jahre etwas verläßlich gelehrt haben, dann das: Predigen ist eine nutzlose Pose.

Menschen brauchen taugliche Gelegenheiten, um gute Gespräche zu führen. Eine Vernissage hat genau diesen Sinn, wenn sich – jenseits der persönlichen Kunstbetrachtung und daraus resultierenden inneren Vorgängen – im Außen etwas ereignen soll, was der Alltag nicht bietet.

Eben kam Post aus Gleisdorfs ungarischer Partnerstadt. Das Foto zeigt Joachim Karner (links) und Richard Mayr beim Hängen ihrer Arbeiten.

Das Schlagwort „Freie Szene“ ist Ihnen geläufig? Ich sehe es recht beliebig eingesetzt, ausgestreut. Es ist während der wenigstens letzten 30 Jahren zu einer trüben Kategorie geworden.

Als in der Edition Keiper unser Buch „An solchen Tagen“ erschien, war schon geklärt, daß Fotograf Richard Mayr und ich es als „Das erweiterte Buch“ realisieren werden.


Martin Krusche & Richard Mayr live
Eine Verbeugung vor der Natur
Ein Bekenntnis zur Kunst
Diese Frage bewegt mich seit Jahren: Weshalb ist uns Menschen Musik gegeben und wozu? Einige Tiere haben zwar Melodien, doch die scheinen mir eher simple Kommunikationsmittel zu sein.
