Wir, die ich das Kunstvölkchen nenne, leben und arbeiten in einem Möglichkeitsraum, der deshalb besteht, weil ich eine Community sich anhaltend um ein geistigen Leben von Relevanz bemüht und darüber austauscht.

Wir, die ich das Kunstvölkchen nenne, leben und arbeiten in einem Möglichkeitsraum, der deshalb besteht, weil ich eine Community sich anhaltend um ein geistigen Leben von Relevanz bemüht und darüber austauscht.

Es ist natürlich nur eine Seite meiner Existenz, ein Künstler zu sein. Ich bin Teil eines konkreten Gemeinwesens, politisch anwesend im klassischen Sinn.

Die Stadt hat eine Zone am Ostufer der Raab, die heute wirtschaftlich etwas ruhig geworden ist, aber von einer lebhaften Geschichte geprägt wurde.

Das sind drei völlig verschiedene Existenzen, Lebenswege, Berufsfelder. Unsere Schnittpunkte werden erkennbar, wo man sich fragt, was die Arbeit am ganzen Leben fordert.

Mit „Tesserakt“ ist das Protokoll eines Arbeitsabschnittes von „Kunst Ost“ überschrieben. Ich stehe dabei in einer Tradition der „Eigenständigen Regionalentwicklung“, wie wir sie in den 1980 Jahren debattiert haben.

Mein Leben in der Kunst ist nicht bloß der Kunstpraxis gewidmet. Ich beschäftige mich hier seit rund 40 Jahren mit Wissens- und Kulturarbeit abseits des Landeszentrums.

Nein, nicht gleich wie die Welt wurde. Keine Genesis, aber das Web via TCP/IP, allerhand zwischendurch, schließlich die Social Media…

Ich hatte zwischen der vorigen und dieser Notiz die Gelegenheit, mich mit Graphic Novelist Chris Scheuer über das Thema zu unterhalten.

Graphic Novelist Chris Scheuer sagt: „Wenn ich es nicht verstehe, dann hab ich es noch nicht gezeichnet.“
