Kategorie-Archiv: Reflexion und Grundlagen

D:Demo #33, Hilfe trotz Widerspruch

Ich befasse mich seit wenigstens 30 Jahren mit Bereichen des Handwerks, die in der nun Vierten Industriellen Revolution zu verschwinden begonnen haben. Das ergab unzählige Gespräche mit Leuten aus der Praxis. Daraus läßt sich ein klares ethisches Prinzip ableiten: Man sagt nur, was man kann. Und man kann das, was man sagt.

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D:Demo #32, Heuchler II

[Vorlauf: Heuchler I] Propaganda will nicht informieren, sondern rekrutieren. Ich hab in der ersten Notiz zum Stichwort Heuchler ein simples Kriterium notiert. Mir erscheinen jene Menschen redlich, die im Denken, Reden und Tun ein Fließgleichgewicht erkennen lassen. Also schauen wir, dann sehen wir schon, was die Gleisdorfer Unruhe zu bieten hat.

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Was es wiegt… #70: Repolitisierung

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)

Christoph Stark ist einerseits Gleisdorfs Bürgermeister, andererseits Nationalratsabgeordneter. Das bedeutet, mein Terminkalender ist grundlegend leichter zu ordnen und zu kontrollieren als seiner. Falls mich pro Tag mehr als drei Telefonanrufe erreichen und die Woche mir fünf bis sechs Termine außer Haus beschert, bekomme ich das bange Gefühl, ich könnte eine Sekretärin brauchen.

Christoph Stark, Bürgermeister und Parlamentarier
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Was es wiegt… #69: Erkundungen

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)

„Wir erachten es als wichtig, lokale Bedürfnisse, Forderungen, Anmerkungen und Inputs zu sammeln und eventuell eine Brücke zu schlagen, aus der sich weitere Beteiligungen am Prozess der ‚Kulturstrategie 2030‘ ergeben. Idealerweise ergibt sich ein langfristiger Austausch, der Fragen rund um die Kulturarbeit in der Steiermark adressiert.“ So wandten sich Carolina Sales Teixeira und Johanna Kienreich im Dezember 2021 an ihre Umgebung.

Carolina Sales Teixeira
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D:Demo #30, Allianz

Richard Hubmann ist ein Bauer aus der Nähe von Gleisdorf. Ich hab ihm kürzlich geschrieben: „Laß uns einen kleinen Think Tank löten!“ Über den Stand der Dinge nachdenken, etwas Grundlagenarbeit, Optionen klären. Die monatelange Unruhe von Gleisdorf und das Boomen eines zunehmenden Obskurantismus verlangen Antworten.

Bauer Richard Hubmann
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Was es wiegt… #68: Begründen statt verkünden!

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)

Gleisdorfs Stadtpolitik wurde zur hiesigen Unruhe auf spezielle Art aktiv und brach in der Verständigung Richtung öffentlichem Diskurs auf; zumindest der Kulturreferent Karl Bauer und der Wirtschaftsausschuß-Vorsitzende Wolfgang Weber. Sie luden eine Runde unterschiedlicher Bürgerinnen und Bürger an einen gemeinsamen Tisch. Ende März soll dieser Schritt mit dem Gemeinderat rückgekoppelt werden.

Gemeinderat Karl Bauer und Künstlerin Monika Lafer
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D:Demo #28, Diensthabende Heuchler

Interessant! Auf einmal entdecken Leute, die offenkundig Sympathien für Putin hegen, amerikanischen Bomben im Jemen. So geht Whataboutism! Es sind rund um die Welt mehrere sehr komplexe Krisen in Gang. Wer halbwegs redlich ist, wird sich nicht in drei, vier großen Themen hervortun, weil Menschenmaß bedeutet: es ist schon recht schwierig, sich in ein, zwei großen Themen halbwegs sachkundig zu machen.

Air strike in Sana’a (Foto: Ibrahem Qasim, CC BY-SA 4.0)
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D:Demo #27, Die Frau Doktor!

In Gleisdorf feiern sich unter allerhand Protestierenden seit Monaten regelmäßig Menschen, von denen die Republik demonstrativ verachtet wird, die bewährte Instanzen der Gesellschaft für nichtig erklären und präzise Begründungen nur mit Nachrichten aus den eigenen Reihen belegen. (Das nennt man Propaganda.)

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D:Demo #26, Das Wagnis des Zwischenraums

Der Marktplatz am Fuße des Gleisdorfer Kirchriegels füllte sich langsam. Verhaltenes Stimmengemurmel. Nach und nach wurden Kerzen entzündet. Um 19:00 Uhr endete ein Gottesdienst. So füllte sich auch oben der Vorplatz der Kirche mit Menschen, die leise sprachen und mit Kerzen ein warmes Licht entfachten.

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D:Demo #25, Zwischenstand

Zwei Exponentinnen der Gleisdorfer Protestmärsche haben ein angekündigtes Gespräch mit dem Stadtpolitiker Wolfgang Weber abgesagt. Bei meinem augenblicklichen Wissensstand ist zu notieren: Sie haben keinen neuen Termin (wahlweise mit neuem Setting) vorgeschlagen. Sie haben auch keine anderen Personen für ein Gespräch empfohlen, was eigentlich kein Problem sein sollte, denn die Protestbewegung setzt sich aus mehreren Interessensgruppen zusammen.

Die Verhandlungspraxis widerspricht dem Banner
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