Wenn hier von Vernetzung die Rede ist, dann handelt das im Kern von wenigen Positionen. Warum?

Wenn hier von Vernetzung die Rede ist, dann handelt das im Kern von wenigen Positionen. Warum?

Nun trennt uns in Gleisdorf noch rund eine Woche von jenem Arbeitstreffen, bei dem der aktuelle Status quo in Gleisdorfs Kulturpolitik zur Debatte stehen soll.

Ich hab schon mehrfach betont, eine Krise möge nicht vergeudet werden. Sie gibt uns Anstöße, um aktiv zu werden.

Ich war amüsiert, als in der Auftakt-Sequenz einer extrem populären Reality TV-Serie („Dschungelcamp“) die verbreitete Ratlosigkeit gegenüber dem Thema Künstliche Intelligenz inszeniert wurde.

In einer kulturpolitischen Debatte muß auch einmal von der anderen Seite her gefragt werden können.

Was kann derzeit über den kulturpolitischen Zustand Gleisdorfs gewußt werden? Im Rathaus findet man offenbar keine guten Gründe, die Situation offen zu kommunizieren.


In Gleisdorfer stehen radikale kulturpolitische Debatten an, weil im Kielwasser der Corona-Lockdowns gekommen ist, was zu erwarten war. Natürlich erlebt diese Gesellschaft Einbußen an Wohlstand und Komfort.
Dieses Kräftespiel vermischt sich mit hausgemachten Problemen der Politik und Wirtschaft.
Das stellt uns alle vor interessante Aufgaben. Wer jetzt nicht mit offenen Karten spielt, belastet und beschädigt die anstehenden Prozesse.
Mein Metier
Ich höre so manches Geschwafel, was die Aufgaben der Künstlerinnen und Künstler seien, vor allem gegenüber des Gesellschaft, was dann – bei Erfüllung – mit entsprechenden Gratifikationen bedacht werden soll.
Ich sehe es heute genauer: Das offizielle Gleisdorf hat einen kulturpolitischen Scherbenhaufen verursacht.

Reden wir über Rollenklarheit. Als Künstler bin ich erst einmal nur der Kunst verpflichtet. Was sich da sonst noch an Agenda draufpacken läßt, ist anderen Zusammenhängen als der Kunst gewidmet.

Vernetzung ist kein Ereignis, sondern ein Prozeß. Vernetzung zeigt sich in einem konkreten Wechselspiel und darstellbaren Ergebnissen.
