Mein bevorzugter Modus: Begründen statt verkünden! Und was Krisen angeht, zumal eine so prächtige Krise der Kulturpolitik?

Mein bevorzugter Modus: Begründen statt verkünden! Und was Krisen angeht, zumal eine so prächtige Krise der Kulturpolitik?

Ich habe nun über verschiedene Kanäle ausführlich erfahren, was alles gegen die Umwidmung des „Museum im Rathaus“ (MiR) vorgebracht wird. Die Summe der Statements besagt: „Es soll sich nichts ändern.“

Eine Krise ist nicht das Problem, sondern der deutliche Hinweis, daß ein Umbruch in Gang gekommen ist. Erst dann klären wir im eigenen Handeln, ob wir nun Richtung Katastrophe oder Katharsis gehen.

Ein wesentlicher Bereich des kulturellen Engagements in einem Gemeinwesen ist an Menschen adressiert, die ihre Freizeit genießen und dabei ihre Lebensqualität aufwerten möchten. Dafür gibt es allerhand kulturelle Angebote.

Kultur und Marketing brauchen Platz und Engagement!
Im Vorjahr wurden das Gemeindebudget 2026 und damit auch die Sparmaßnahmen im Bereich Kunst, Kultur und Marketing beschlossen.

Ich habe auf die vorige Glosse drei Kommentare bekommen. Einmal Mensch, zweimal Maschine (KI). Anregend, um herauszuarbeitet: Wer mein womit genau was?

Aus dem Rathaus erfuhren wir zur Kulturpakt-Session: „Diese Breite des Diskurses findet man in dieser Szene – wenn überhaupt – nur noch in Großstädten!“ Welcher Diskurs? Es gab keinen Diskurs, bloß ein paar Wortmeldungen.

Auf der offiziellen Gleisdorf-Website heißt es in Sachen Kultur & Marketing: „Auch im Bereich Kultur hat Gleisdorf viel zu bieten!“

Ich nennen das ab nun „Die Montags-Partie“. Jene gesellige Runde, die zur Kulturpakt-Session am 9.2.26 im Sitzungssaal des Gleisdorf Gemeinderates zusammengekommen war.

Ich stehe gerade unter dem Eindruck der Kulturpakt-Session vom 9. Februar 26, die ich nach etwa 90 Minuten verlassen hab, weil bis dahin kein einziger interessanter Satz gefallen war, der über die aktuelle Krise hinaus konkret in die nahe Zukunft gewiesen hätte.
