Das Foto mit dem nächtlichen Gleisdorf stammt vom 26. Juli 2022 (00:30:38). Ich kam aus dem Garten von Konsulent Franz Wolfmayr, wo auch Architekt Winfried Lechner mit uns am Tisch gesessen hatte.

Das Foto mit dem nächtlichen Gleisdorf stammt vom 26. Juli 2022 (00:30:38). Ich kam aus dem Garten von Konsulent Franz Wolfmayr, wo auch Architekt Winfried Lechner mit uns am Tisch gesessen hatte.
Wir sind nun in einem Abschnitt der Institutionalisierung angekommen. Der „Archipel Gleisdorf“ braucht im Kulturbereich ein formelles Trägersystem.
Ich bin der entschlossene Exponent einer prozeßhaften Wissens- und Kulturarbeit, die sich in meinem Lebensraum sehr konkret manifestiert.
Unter der Wintersonne raus in die Gegend, über die Dörfer, im Eisregen heim. Das Ziel war Neufelden im oberen Mühlviertel.
Wie erfreulich! Die Software teilt mir mit: “Dieser Inhalt hat mehr Aufrufe als 70 % aller Inhalte im selben Veröffentlichungszeitraum.”
Unter dem Titel „Transitionen“ war am 26. Juli 2022 in meinem Logbuch eine Markierung einzutragen.
Das sind drei völlig verschiedene Existenzen, Lebenswege, Berufsfelder. Unsere Schnittpunkte werden erkennbar, wo man sich fragt, was die Arbeit am ganzen Leben fordert.
[Bezugnehmend auf das Statement von Anna Urdl] Es ist schon ein gesellschaftspolitisches Schmankerl, dass wir uns in unserer Familie in unserem Berufsleben mehr als 40 Jahre lang für Rahmenbedingungen eingesetzt haben, die allen Menschen mit Behinderungen aktive Teilhabe am Leben, in der Bildung, in der Arbeit, in der Familie, in der Freizeit, … ermöglichen sollten. Jetzt, wo unsere Familie Leistungen braucht, stehen sie nicht zur Verfügung.
Es war die dritte Kara Tepe-Session auf dem Gleisdorfer Hautplatz. Keine laute Angelegenheit. Aktuelle Informationen. Einige Reflexionen. Und eine markante Arbeit, ein buntes Geflecht auf den Stufen des Kirchriegels: „Ein Teppich für Kara Tepe“ von Anni Seitinger und Maki Stolberg.
Wir sind uns an jenem Abend, der als Mittagessen begonnen hatte, völlig einig geworden. Wenn der Stand der Dinge bei vielen Menschen ein Gezeter und Gezänk auslöst, ein Lärmen, bei dem Leute einander ins Wort fallen, müssen wir eventuell flüstern, um deutlich verstanden zu werden.