Facebook ist – wie auch andere Arten der Social Media – ein Massenmedium, eine mehrheitlich völlig offene Bühne.

Facebook ist – wie auch andere Arten der Social Media – ein Massenmedium, eine mehrheitlich völlig offene Bühne.

Die Sache mit dem Paradies… Einmal im Jahr bin ich mit Norbert Gall unterwegs, um ein Stück Landschaft zu erkunden. Das absolvieren wir ohne genauen Routenplan.

Sie dürfen sich das so vorstellen: In der Ebene war noch ein Hauch von Sommer. Aber unsere Tour führte über 1.500 Höhenmeter hinaus. Dort regiert der Herbst und gelegentlich hingen Wolken auf Augenhöhe neben uns über dem Tal herum.

Der Dottore kam zügig aus Wien raus. So konnte unsere Rollende Konferenz vorab schon in der vormaligen k. k. Poststation Gleisdorfs einen Auftakt haben. Dort sind noch für einige Tage die Arbeiten der Ausstellung „Tage danach“ zu sehen.

Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag. Das ist ja noch eine hinreichende Ausstellungsdauer, damit sich ein Besuch im Zentrum Gleisdorfs ausgehen kann.

Ich sehe da draußen erhebliche Streitbarkeit und stellenweise Angriffslust. Geht das über Ömpörung hinaus? Wissen wir Differenzen zu nutzen, um Positionen zu klären?

Wenigstens die letzten fünf Jahre war völlig unübersehbar, daß es in meinem Milieu, beim Kunstvölkchen, kaum bis keine Sachkenntnis zum Thema Faschismus gibt. Ich meine, deshalb sind auch die auffindbaren Gegenpositionen so schwach; oder gar nicht vorhanden. Klar! Irgendwer wird sich schon darum kümmern.

[Vorlauf: Teil I] Gewalt durch Sprache ist eine sehr taugliche Waffe, um Menschen zu verletzen. Ich staune, daß rund 25 Jahre Internet in Österreich nicht gereicht haben, um das in den verschiedenen Communities zu bannen.

Wenn mich die letzten 40 Jahre etwas verläßlich gelehrt haben, dann das: Predigen ist eine nutzlose Pose.

Den Luis Siegl („Teglich Alois“) kann man zuweilen auf der Bühne erleben. Als Musiker, als Sänger, als Erzähler kontrastreicher Momente.
