Wozu und warum politische Glossen auf einer Kultur-Website? Gegenfrage: Wie denn nicht? Ich nenne meine Gründe.

Wozu und warum politische Glossen auf einer Kultur-Website? Gegenfrage: Wie denn nicht? Ich nenne meine Gründe.

Wie der Neofaschismus nach Gleisdorf kam? Ich bin von Menschen umgeben, die das ignorieren, wahlweise sogar in Abrede stellen.

Eigentlich wollte ich eine Glosse schreiben, deren Titel „Wie der Neofaschismus nach Gleisdorf kam“ lauten könnte.

Diese Frage taucht immer wieder auf. Weshalb äußert ich mich als Künstler politisch? Manchmal erfahre ich auch ausdrückliche Ablehnung Gewohnheit, meine Medienzugänge für politische Aussagen zu nutzen.

Zu meinen Logbuch-Notizen unter dem Titel „Der hybride Krieg“ ermahnte mich RT Moreau, eine Position nicht zu ignoriren, bloß weil sie mir selbst unzugänglich erscheint.

Ich schrieb vorhin, daß ich nun ganz konkret skizzieren würde, was für uns zu tun sein könnte, ohne etwas vom Kriegshandwerk verstehen zu müssen und ohne im diplomatischen Krisenmanagement mit Aggressoren erfahren zu sein.

Am Ende meiner vorangegangenen Notiz stand: „Es folgten Verdun, Auschwitz und Srebrenica, neuerdings auch Mariupol.”

Unsere Nation? Unsere Heimat? Wer meint, hier käme aus „langer Dauer“ irgendeine Legitimation, liegt völlig schief.

Wie in der vorangegangenen Folge notiert: Die Verlockung, bei Problemen auf eine menschenverachtende Variante des Nationalismus zurückzugreifen, ist stets lebendig und für manche unwiderstehlich.

Ich hab während der Gleisdorfer Unruhe interessante Leute und bemerkenswerte Statements kennengelernt.
