Kategorie-Archiv: Allgemein

Ein Rascheln auf dem Boulevard

Sie war „froh und glücklich“, als Sebastian Kurz Kanzler wurde. Das „ganze Land“ habe sich „irgendwie zum Positiven verändert“, es sei eine „gute, gute Aufbruchstimmung“ gewesen. Christiane Hörbiger meint, wer das anders einschätzt und die Regierung Kurz schließlich beendet sehen wollte, sei von „Haß und Neid“ angetrieben worden, habe damit „die ganze Republik in Frage gestellt, beziehungsweise in schlechte Zeiten geführt“. ( Die Quelle: Ö24 news)

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Nonnen-Kitsch

Weshalb mischt sich ein Künstler in diese politischen Angelegenheiten ein? Wozu dieses Exponieren? Wäre es nicht hinreichend, sich in diesem Metier dem Schönen zu widmen und die Menschen zu erfreuen? Oder anders gestrickt: Mindestens die letzten tausend Jahre waren Künstler der Herrschaft dienstbar und bissen nicht die Hände, von denen sie gefüttert wurden.

Der Kowalska-Jesus in Eichkögl
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Güter und Gegenstände

Ich geistere zur Zeit in einigen meiner Betrachtungen der Dinge, mit denen wir uns umgeben, zwischen Neolithikum, Antike und Gegenwart herum, während ich mich bemühe, meinen eigenen Hausrat um die Hälfte zu verringern, damit ich wieder auf freien Flächen leben kann.

Kleiner Einschub: Die Massenfertigung ist eine Konsequenz der Zweiten Industriellen Revolution, die sich bei uns etwa zwischen 1910 und 1914 durchgesetzt hat, um im Großen Krieg ihr erstes bedeutendes Fest zu feiern.

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Die Suche nach der Mitte

Sie können in der Stadt den Begriff der Dorfgemeinschaft nicht brauchen. (Vermutlich taugt er heute nicht einmal mehr für ein Dorf.) Die Kleinstadt ist für Stadtteilarbeit zu klein. Gleisdorf hat eher Milieus, die man zwar teilweise über Wohnadressen darstellen könnte, doch Viertel werden daraus eher nicht. Das Gemeinwesen hat für Geselligkeit sehr verschiedene Plätze.

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Slogans und Propaganda #2

Der größte Grazer Boulevard ist nach jenem kaiserlichen Stabs-Chef benannt, dem ein umfassendes Versagen in den Jahren des Großen Krieges auf die Rechnung geschrieben werden darf. Die Conrad von Hötzendorf-Straße erinnert an ein Festival der Fehlleistungen, das unsere Leute zwischen 1914 und 1918 gefeiert haben.

Der ungewöhnlichste Slogan dieses Wahlkamps
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