Seit wenigstens 30 Jahren höre ich aus verschiedenen Reihen des Kulturvölkchens immer wieder: „Vernetzung! Wir brauchen mehr Vernetzung!“

Seit wenigstens 30 Jahren höre ich aus verschiedenen Reihen des Kulturvölkchens immer wieder: „Vernetzung! Wir brauchen mehr Vernetzung!“

Ich halte Bücher für die maßgeblichen Artefakte der Gutenberg-Galaxis. Sie sind haptisch erfahrbar, geben Anlässe für eine spezifische Typografie, bewähren sich als höchst stabile Datenträger, denen (im besten Fall) selbst Jahrhunderte nichts anhaben können.

Als es das WWW noch nicht gab, nutzten wir wesentlich schlichtere Formen der Vernetzung im Web. Meine erste eigene Online-Kiste war ein Bulletin Bord System (BBS).

[Vorlauf] Trolle, die sich ohne besonderen Anlaß in das Leben anderer Menschen schrauben, zeigen häufig ein simples Grundmuster. Ihre Timelines sind von drei Nachrichten-Versionen dominiert. 1) Selbstdarstellung, 2) Kolportage und 3) Abschätzigkeit.

Von Martin Krusche
Wir erkunden gerade eine klassische Netzkultur-Situation im Zusammenspiel von analogem Raum und Internet.

Die Arbeit am Archipel Gleisdorf hat sich inzwischen gründlich ausdifferenziert. Hier finden Sie einen Überblick der Bereiche.

Ich arbeite seit 1985 mit Computern und mit Vernetzungsmöglichkeiten, für die wir damals noch kein Internet (Netz der Netze) zur Verfügung hatten.

Das Internet schafft eine 24/7-Mediensituation. Schon Anfang der 1990er war geklärt, daß es dafür regelmäßige inhaltliche Updates geben muß.

Im Archipel sind nun Entscheidungen fällig. Der Kauf einer Gleisdorfer Liegenschaft ist beschlossene Sache und geht über die Bühne. Die Inhalte des Kulturprojektes müssen festgelegt werden.

Ich zähle mich zu ersten Netzkultur-Leuten, die das Genre in Österreich in den 1980ern erprobt und eingeführt haben.
