Rechtes Denken zeigt sich natürlich auch bei Personen, die sich selbst weltanschaulich in einer entgegengesetzten Position sehen.

Rechtes Denken zeigt sich natürlich auch bei Personen, die sich selbst weltanschaulich in einer entgegengesetzten Position sehen.

Ich finde via Social Media nach wie vor Leute aus dem oststeirischen Kulturvölkchen, die Trumps Politik für angemessen halten, die Putins Weg interessant finden und allerhand Inhalte posten, dank derer man sein Verständnis für den russischen Präsidenten vertiefen könnte.

Ich habe als Teenager eine Vorstellung bezogen, was Yoga sei oder sein könnte, weil ich als Lehrbub damals einer Frau direkt unterstellt war, die sich intensiv mit Yoga in Theorie und Praxis befaßt hat.

Ich habe meiner Einschätzung erst noch mißtraut. Aber was aus meinem vertrauten Umfeld via Social Media daherkommt, ist unmißverständlich.

Ich schrieb vorhin, daß ich nun ganz konkret skizzieren würde, was für uns zu tun sein könnte, ohne etwas vom Kriegshandwerk verstehen zu müssen und ohne im diplomatischen Krisenmanagement mit Aggressoren erfahren zu sein.

Am Ende meiner vorangegangenen Notiz stand: „Es folgten Verdun, Auschwitz und Srebrenica, neuerdings auch Mariupol.”

Unsere Nation? Unsere Heimat? Wer meint, hier käme aus „langer Dauer“ irgendeine Legitimation, liegt völlig schief.

Wie in der vorangegangenen Folge notiert: Die Verlockung, bei Problemen auf eine menschenverachtende Variante des Nationalismus zurückzugreifen, ist stets lebendig und für manche unwiderstehlich.

Sagt jemand Volk, weiß ich erst einmal nicht, was genau gemeint ist. Das muß dann aus dem weiteren Zusammenhang klar werden.

Ich hab während der Gleisdorfer Unruhe interessante Leute und bemerkenswerte Statements kennengelernt.
