Schlagwort-Archiv: kulturpolitik

Howl: Jahr 18, sechs

Kulturpolitik nach dem Lockdown

Die Corona-Pandemie wurde zu einer bemerkenswerten Prüfung für unsere Gesellschaft; und für unsere Politik. Was macht eine unsichtbare Bedrohung mit uns? Wie gehen wir mit Nichtwissen um? Wo reagieren wir zuerst, wenn Instanzen der Gemeinschaft Schaden nehmen? (Das berührt Fragen nach Systemrelevanz.)

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Overflow

Oder: Wissens- und Kulturarbeit in Tränen ersäufen?

Vorweg: wie sollte eine relevante Kulturpolitik ohne zeitgemäße Medienkompetenzen gelingen? Wann verhandeln wir wo die konzeptionellen Grundlagen eines Kulturbetriebs nach der Pandemie? Wenn ich mir eine dauerhafte Erregung über Kummer und Ärgernis rund um die Welt gönne, könnte mir schnell die Luft ausgehen, sobald ich mich um konkrete Probleme vor meiner Nase scheren sollte. Können wir über notwendige Balance reden?

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Howl: Jahr 18, vier

Dreisprung

Hier noch einmal die drei Punkte und ihr Kontext, damit ich das dann in die Ablage schieben kann. Es waren eigentlich unübersehbare Markierungen: 2010, 2015 und 2020 wurden die Strukturen unsres Kulturbetriebs so massiv erschüttert, daß man sich hätte in Träumerei flüchten müssen, um es nicht zu bemerken.

Christian Buchmann, vormals Kulturlandesrat, bei einem meiner Kulturgespräche in Gleisdorf
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Howl: Jahr 18, zwei

Goldgräber und Heuschrecken

So viele Jahre hat mich dieses Bonmot des Soziologen Gunnar Heinsohn begleitet: „Um Brot wird gebettelt. Um Rang wird geschossen.“ Blicke ich aber auf die bisher fast 18 von den 20 geplanten Jahren meines Projektes „The Long Distance Howl“ zurück, steht fest, ich habe das Rennen um Rang ausdauernd und vollkommen unterschätzt.

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Mein Beruf

Wem müßte ich nun noch erzählen, daß wir Kunstschaffende derzeit in Schwierigkeiten stecken? Das war schon vor der Pandemie ein schwieriges Terrain. Nun haben wir eine prächtige Krise, aus der etwas gemacht werden will. Genau das beschäftigt mich derzeit. Die Krise zu Verbesserungen nützen.

Die Vielfalt der Genres und Lebenskonzepte (von links): Autor Martin Krusche, Politologin Monika Mokre, Autor Helmut Schranz (†), Kunsthistorikerin Mirjana Peitler-Selakov, Künstler Jörg Vogeltanz und Architekt Ivan Redi (Foto: Archiv van.at)
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Hochkultur und …was?

Das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport teilt mit: „Mag.a Andrea Mayer wurde am 20. Mai 2020 als Kunst-und Kulturstaatssekretärin angelobt“. Mit wem hab ich es zu tun? Das wird sich zeigen. Was bewirkt das in meinem Metier? Das wird sich zeigen.

In der Politik gibt es keine unbeschriebenen Blätter
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Ein Leben als Bohemien?

[Ein Auszug aus einem Facebook-Dialog. Ablinger ist Möglichmacher bei monochrom Propulsion Systems, LLC.]

Franz Ablinger (Tuch: Karin Frank)

Ablinger Franz: Philipp Blom gestern in der #Ö1 Sendung Punkt Eins sinngemäß: kaufen Sie die CD des Künstlers, um ihn zu unterstützen. Als Künstler will ich keine Unterstützung, sondern dass ein Produkt gekauft wird. Oder gehe ich etwa zum Fleischhauer und sage: ein Leberkässemmerl bitte, weil ich will Sie unterstützen? (und draussen werfe ich es weg?) Dieser shift im Framing wäre das Wichtigste…

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Ö3 und Österreichs Musikschaffende

Von Gerhard Hauke

Gestern, Mittwoch den 20.Mai 2020 um 1030h, fand beim Brandauer in 1190 Wien unser angekündigtes Gespräch mit Ö3 statt. Teilnehmer waren die Herren Spatt und Rosenauer von Ö3 und ich für unsere Gruppe „Ö3 is not from Austria“. Martin Böhm war leider krank und Oliver Mally konnte zu dem Termin nicht.

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