[Vorlauf] Das Aviso lautete: „Wer sich für Kunst und Kultur interessiert ist eingeladen. Wir bieten ein hochkarätiges Podium und freuen uns auf eine rege Beteiligung des Publikums.“

[Vorlauf] Das Aviso lautete: „Wer sich für Kunst und Kultur interessiert ist eingeladen. Wir bieten ein hochkarätiges Podium und freuen uns auf eine rege Beteiligung des Publikums.“

Nicht bloß der Gleisdorfer Florianiplatz ist eine Baustelle, ganz Gleisdorf ist eine Kulturbaustelle. Ich halte das für die gute Nachricht.

Mein kulturelles Engagement hat in der Oststeiermark 1986 begonnen. Das ergab seither höchst kontrastreiche Erfahrungen damit, was a) unter Kunst- und Kulturschaffenden möglich ist, was b) daraus im Wechselspiel mit Politik und Verwaltung gelingen kann.

Man macht nichts falsch, wenn man die neue „Arge Kulturpakt“ ein zartes Pflänzchen nennt. Diese Reaktion auf Gleisdorfs kulturpolitische Krise wird augenblicklich von einem kleinen Kreis interessierter Personen getragen.

Am 15. April 2026 war von Gleisdorfs Kulturreferent Karl Bauer zu erfahren: „Nach drei Arbeitssitzungen wird nun ein privates Proponentenkommitee in Form der ‚ARGE Kulturpakt‘ unter Ewald Ulrich neue Akzente setzen und die bisherigen Funktionen übernehmen, erweitern und ausbauen!“
