Bauerntochter, Künstlerin, praktizierende Yogini und auf jeden Fall weitgereist. Eine Kombination, die für einen weiten Horizont gut sein sollte.

Bauerntochter, Künstlerin, praktizierende Yogini und auf jeden Fall weitgereist. Eine Kombination, die für einen weiten Horizont gut sein sollte.

Was ich derzeit zu klären habe: Wurde ich aufgrund der mehr als 40 Jahre Praxis in Wissens- und Kulturarbeit von der Zeit überholt und bin daher ein Gestriger geworden?

Ich war zu einem Arbeitsgespräch ins Landhaus eingeladen worden. Es ging um Kulturpolitik. Vorsitz: Hannes Schwarz, Klubobmann des SPÖ Landtagsklubs.

Es gefiel ihm, eine ganze Stadt via Lautsprecher zu belehren. Aber er verbittet sich Kommentare seines Handelns.

Am 6. Mai ging meine Notiz bezüglich „Pausentaste“ online. Wir waren also vor rund eineinhalb Wochen an einen Tisch gesessen, wozu mich Isabella Tomschitz eingeladen hatte.

Wir haben ein semantisches Problem. Sind unsere Begriffe ausgebleicht und beliebig, wissen wir nicht, worüber wir reden.


Ich hab es an verschiedenen Stellen schon betont. Die Frage „Was ist Kunst?“ halte ich für antiquiert.
Ich finde interessante Möglichkeiten durch die Frage „Wann ist Kunst?“, denn mein Leben in der Kunst läßt mir keine Zweifel: da geht es um sehr dynamische Phänomene. Die Dynamik kommt ganz wesentlich aus dem Wechselspiel zwischen individuellen Prozessen, laufenden Wahrnehmungserfahrungen, gesellschaftlichen Veränderungsschüben und dem jeweiligen Stand der Diskurse über Kunst.
Aber die Kunst! II weiterlesenDer Faschismus zeigt sich unter anderem gerne als folkloristische Kulturschützerei, in der Privatmythologien als „kulturelles Erbe“ behauptet werden.


Ich finde gute Gründe, mich in Debatten für ein relevantes geistiges Leben zu exponieren, weil der Boulevard sehr breit geworden ist.
Auf den Gehsteigen dieses Boulevards wird gerne getuschelt und geraunt, daß man die knappe Aufmerksamkeitsspanne der Menschen berücksichtigen müsse, nicht über Gebühr strapazieren dürfe. Also möge vieles kurz gefaßt und plakativ sein, unterhaltsam sowieso.
Ist das so? Das ist schon okay, so lange Proponenten dieser Lebensart nicht an mir herumzerren. In einer Demokratie muß es einem frei stehen, die knackige Unterhaltung zu bevorzugen. Der Circus Maximus hat nie geendet.
Aber die Kunst! weiterlesenEs hat den Anschein, als sei diese Empfehlung dem Umgang mit dem Faschismus gewidmet, aus der Erfahrung entstanden, daß er Verbrechen gebiert.
