Ich habe mich in der Oststeiermark nun fast 40 Jahre mit einer konkreten Idee von regionaler Wissens- und Kulturarbeit befaßt.

Ich habe mich in der Oststeiermark nun fast 40 Jahre mit einer konkreten Idee von regionaler Wissens- und Kulturarbeit befaßt.

Wir erleben im Raum Gleisdorf gelegentlich Menschen, die sind sowas wie zweibeinige Störsender. Und ein wandelndes Kohärenz-Defizit.

Es muß jeder Mensch die Freiheit haben, seine intellektuellen Fähigkeiten ruhend zu stellen. Wie erholsam, ab und zu in geistig flachen Gewässern zu dümpeln!

Seit Österreich 2020 in den Lockdown ging, begleite ich mit meinen Glossen etliche der laufenden Ereignisse; Schwerpunkt Raum Gleisdorf und Bezirk Weiz.


Wie komme ich bloß dazu, mich als Schriftsteller vor allem unserer Zeit und meiner nächsten Umgebung zu widmen? Manche Schriftsteller tun das. Seit Jahrhunderten. So auch ich.
Man muß das ja nicht gleich an Karl Kraus und an jener Liga festmachen, in der er rangiert. Es kommt eben auch hier in der Provinz vor, ohne dabei Weltrang zu erreichen. (Regionale Wirkmächtigkeit darf ja genügen.)
Diese Frau zeigte sich einige Zeit als eine exponierte Aktivistin im Zuge der Gleisdorfer Protestmärsche und als rege Trommlerin für die Informationsplattform „Auf1“, die vom vormaligen Kadermitglied einer rechtsextremen Bewegung gegründet worden war.

Wie soll ich mir erklären, in welchem Maß und auf welche Art in meiner Umgebung antisemitische Töne zunehmen, ohne daß ich deutliche Einwände höre?

Ich habe als Teenager eine Vorstellung bezogen, was Yoga sei oder sein könnte, weil ich als Lehrbub damals einer Frau direkt unterstellt war, die sich intensiv mit Yoga in Theorie und Praxis befaßt hat.

Ich habe meiner Einschätzung erst noch mißtraut. Aber was aus meinem vertrauten Umfeld via Social Media daherkommt, ist unmißverständlich.

Es gefällt mir sehr, wenn Politik nicht einfach als Feld individueller Lobbyarbeit zu persönlichem Nutzen ausgelastet wird, sondern wenn inhaltlich ganz konkret gearbeitet werden kann.
