Kultur ist kein Park der Denkmäler, auch kein geistreich dekoriertes Gräberfeld, sondern eine Dünung, welche sich quer durch die Zeiten ständig bewegt.

Kultur ist kein Park der Denkmäler, auch kein geistreich dekoriertes Gräberfeld, sondern eine Dünung, welche sich quer durch die Zeiten ständig bewegt.

[Vorlauf] Wir erleben, wie die konventionelle Medienlandschaft in der Provinz einer belasteten Wirtschaft folgt und markante Einbrüche erlebt.

[Vorlauf] Unruhe im Gebüsch. Die Buschtrommeln lassen mich wissen, was im Milieu von meinen Rezensionen der Krisenbewältigungs-Aktionen in Sachen Gleisdorfer Kulturpolitik gehalten wird.

Elfriede Scharf hatte ihre Community mobilisiert, dazu die IG Kultur und die Kampagne „Kulturland retten“, um am 21. März 2026 in Gleisdorfs Rathaus gemeinsam zu beklagen, was auf allen Seiten versäumt wurde.

Nein, auch im Internet gibt es kein Faustrecht. Ich habe eben face to face eine Debatte mit Gleisdorfs Bürgermeister Christoph Stark geführt, denn was die regionale Kulturpolitik angeht, besteht derzeit großer Klärungsbedarf.

Von Sonja Herbitschek
Kürzungen im Sektor Kunst und Kultur lassen aktuell die Wogen hochgehen – auch in der Steiermark und in Gleisdorf. Und das zurecht.

Mein bevorzugter Modus: Begründen statt verkünden! Und was Krisen angeht, zumal eine so prächtige Krise der Kulturpolitik?

[Vorlauf] Eine Protestaktion ist noch kein kulturpolitscher Diskurs, sondern bloß der Spin-off eines kritischen Diskurses. Oder eine leere Geste. Mein Prinzip: Begründen statt verkünden! Vor allem, wenn es um politische Kontroversen geht.

Die kulturpolitischen Erschütterungen der Steiermark waren vorhersehbar. Allein schon durch die Corona-Krise und deren Effekte, die unseren Wohlstand klarerweise absenken.

[Vorlauf] Es gibt sehr gute Gründe für das Prinzip, beim „Archipel“ keine eigene Spielstätte zu betreiben.
