Auf der offiziellen Gleisdorf-Website heißt es in Sachen Kultur & Marketing: „Auch im Bereich Kultur hat Gleisdorf viel zu bieten!“

Auf der offiziellen Gleisdorf-Website heißt es in Sachen Kultur & Marketing: „Auch im Bereich Kultur hat Gleisdorf viel zu bieten!“

Ich nennen das ab nun „Die Montags-Partie“. Jene gesellige Runde, die zur Kulturpakt-Session am 9.2.26 im Sitzungssaal des Gleisdorf Gemeinderates zusammengekommen war.

Über Gleisdorfs kulturpolitische Krise kann man in Wehklagen ausbrechen. Oder man versteht sie als kräftige Anregung, um das Nachdenken über Kulturpolitik auf die Höhe der Zeit zu bringen.

Ich stehe gerade unter dem Eindruck der Kulturpakt-Session vom 9. Februar 26, die ich nach etwa 90 Minuten verlassen hab, weil bis dahin kein einziger interessanter Satz gefallen war, der über die aktuelle Krise hinaus konkret in die nahe Zukunft gewiesen hätte.

Ich hatte in der vorangegangenen Glosse notiert: „Nun trennt uns in Gleisdorf noch rund eine Woche von jenem Arbeitstreffen, bei dem der aktuelle Status quo in Gleisdorfs Kulturpolitik zur Debatte stehen soll.“

Wenn hier von Vernetzung die Rede ist, dann handelt das im Kern von wenigen Positionen. Warum?

Nun trennt uns in Gleisdorf noch rund eine Woche von jenem Arbeitstreffen, bei dem der aktuelle Status quo in Gleisdorfs Kulturpolitik zur Debatte stehen soll.

Ich hab schon mehrfach betont, eine Krise möge nicht vergeudet werden. Sie gibt uns Anstöße, um aktiv zu werden.

Ich war amüsiert, als in der Auftakt-Sequenz einer extrem populären Reality TV-Serie („Dschungelcamp“) die verbreitete Ratlosigkeit gegenüber dem Thema Künstliche Intelligenz inszeniert wurde.

In einer kulturpolitischen Debatte muß auch einmal von der anderen Seite her gefragt werden können.
