Zugegeben, auch ich hab eine Liste der Dinge, durch die mir dieses Jahr in manchen Aspekten gründlich mißfiel. Wer nicht? Das ist banal.

Zugegeben, auch ich hab eine Liste der Dinge, durch die mir dieses Jahr in manchen Aspekten gründlich mißfiel. Wer nicht? Das ist banal.

Die Lyrik, Annäherungen
Von Martin Krusche
Aus meiner Arbeit als Lyriker ließe sich dieses Prinzip herausfiltern: Ich muß zehnmal mehr wissen, als dann in den Texten vorkommt.

Ich möchte nicht grundsätzlich ausschließen, daß ich als Autor zur Wortklauberei neige. Aber! Unsere Sprache beschreibt nicht bloß das, was wir vorfinden.

Aus einem weit kühneren, weil viel jüngeren Teil meiner werten Verwandtschaft hatte ich erfahren, daß die Speise „TomBoMaiMozz“ bei den Tröten gerade überaus beliebt sei.

Werte Kolleginnen und Kollegen!
Ich bemühe mich annähernd täglich um informative, nützliche, auch originelle Beiträge in der Facebook-Leiste von Kunst Ost. Ich sehe diesen Bereich als eine Art Feuilleton, mit dem ich andere Kommunikationskanäle unserer Arbeit verknüpfe.

Die „Facebook-Erinnerungsmaschine“ hat mir eben eine acht Jahre alte Notiz des Dottore aus dem Stapel gezogen.

Ich erinner mich an den Autor Erwin Klauber als einen ruhigen freundlichen Menschen, den man als Künstler vermutlich eher unterschätzt hat.

Für mich war er ja allerweil „Der Örnstl“, also der Ernst. Genauer: Ernst M. Binder, schließlich Ernst Marianne Binder.

Das kann man nicht erfinden. Und irgendwie ist es zum Brüllen komisch, aber leider auch sehr traurig.

Unterm Jahr 2023 traf Karin Klug eine Entscheidung, die in der Umsetzung zum Dezember hin schon sehr greifbar geworden war.
