Kategorie-Archiv: Reflexion und Grundlagen

D:Demo #24, Demokratiepolitische Problemlage

Die Gleisdorfer Unruhe hat inzwischen genug Informationen geliefert, damit man recht gut sortieren kann, welche Interessensgruppen hier Programm fahren. Wenn ich einen Teil des Settings etwas polemisch verkürze, ist dieses Fragment auf bittere Art zum Schreien komisch. Da packeln einige Urenkel der Nazi-Horden mit Urenkeln der Roten Armee, um ausdauernd auf die Fundamente unserer Republik einzuschlagen, während sie Bert Brecht zitieren. Das kannst Du nicht erfinden!

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D:Demo #23, Abbruch als Zwischenergebnis

Das erste Gespräch zwischen exponierten Personen der Protestbewegung und der Gleisdorfer Wirtschaft hat nun doch nicht stattgefunden. Schade! Na und? Das ist auf jeden Fall ein Zwischenergebnis am Beginn eines Weges. Wenn sich zwei so heterogene Gruppen mit deutlich kollidierenden Interessen verständigen sollen, ist auch doch zu erwarten, es wäre ein schnelles Ergebnis möglich.

Gemeinderat Wolfgang Weber (ÖVP) hat diesen Abbruch auf Facebook ausführlich kommentiert und darin einige Ansätze für nächste Schritte geboten. Ich finde es wichtig, daß allfällige Häme in den Kommentaren sich in Grenzen hielt. Zurufe wie „Feige Bagage!“ stören und belasten nur die Arbeit an einer brisanten Konfliktsituation.

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D:Demo #21, WWWMR 5

[Vorlauf] Es gibt ja auch gute Nachrichten. Ich denke, das ist nun der letzte Eintrag unter dem Kürzel WWWMR, was meint: „Wolfgang Weber, wir müssen reden“. Jetzt kam nämlich ein Gesprächsangebot von Karl Bauer, der seit kurzer Zeit Gleisdorfs Kulturreferent ist. Nein, nicht an mich, sondern an einen kontrastreich zusammengestellten Kreis.

Gleisdorfs Kulturreferent Karl Bauer
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D:Demo #18, WWWMR 2

[Vorlauf] Nun also Glosse #2 unter dem Motto „Wolfgang Weber, wir müssen reden“. Ich hatte einen Einwand gegenüber Webers Mitteilung, die Gleisdorfer Protestveranstaltung vom 18.2.22 habe „das wirtschaftliche Leben in der Stadt am Nachmittag lahm-“ gelegt. Ich hielt das für kontrafaktisch und hab gemeint, „man sollte seine opponenten in einer kontroversiellen debatte mit genauigkeit würdigen und damit auch die eigene position aufwerten.“

Es steht außer Streit, daß die Kundgebungen Umsatzeinbußen verursachen. (Wie lautet das Konzept des Wirtschaftsausschusses, um diesen Preis der Demokratie abzumildern?)
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Was es wiegt… #66: Wir haben eine Situation!

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)

Ich gebe nichts auf das Gerede von der „gespaltenen Gesellschaft“. Erlebbare Auffassungsunterschiede über Weltsicht, Lebensart und Menschenbild waren schon vor Corona eklatant. Es wurde meist nur in Nischen schlagend, oft von der Allgemeinheit unbemerkt, wenn eine Community deviante Personen markiert und schließlich sanktioniert hat.

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Was es wiegt… #65: Ceterum censeo

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)

…im übrigen meine ich, daß wir nicht wissen, wovon wir reden, wenn wir keine Begriffe haben. Ich empfinde daher wachsenden Kummer mit meinem Berufsfeld, wo sich exponierte Menschen weigern, Begriffe zu überprüfen und deren Gehalt offen zu erörtern, auf daß wir unseren Orientierungssinn kalibrieren können.

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Was es wiegt… #64: Die Landesebene

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)

Zugegeben, wenn ich pro Tag drei bis vier Anrufe hereinbekomme, wenn ich überdies pro Woche drei bis vier Arbeitstreffen hab, wie das derzeit geschieht, beschleicht mich das Gefühl, a) ich würde ein Sekretariat brauchen und b) ich komme kaum noch zum Arbeiten.

Heidrun Primas
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Was es wiegt… #63: Billiger Content

(Beiträge und Fragen zu einer nächsten Kulturpolitik)

Da wäre launiger Mumpitz auf der Landesebene zu erörtern. Ich kann mich nur wundern, wie es zu manchen Entscheidungen kommt. Aber ich verstehe, daß die Verwaltung immer wieder auf Wow-Effekte setzt und dabei schaut, wie sich bei minimalem Mitteleinsatz maximale Wirkung erzählen läßt; auf Kosten anderer Leute. Das Gemeinwesen ist ja auch bloß ein Business. Oder?

(Quelle_ Facebook)
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