The Track: Das laufende Jahr

Das Ordnen von Gedanken, das Ordnen von Themen. Das Herausarbeiten von Schnittpunkten, von Deckungen, von möglichen gemeinsamen Schritten für 2014/2015. Vorhin kam diSTRUKTURA-Post (ProArtOrg): „Ok, Martin. Quite clear so far. I can give some feedback tonight, i’m on the bus now.“

Von links: Milan Bosnic, Mirjana Peitler-Selakov und Milica Milicevic

In der Früh lautete die folgende Nachricht: „Deal!“ Dem war unter anderem eine Mail von Radenko Milak (Protok) vorangegangen: „You can plan that I will be one of the partners in your project.“

Mirjana Peitler-Selakov ist vorgestern auch ins Boot gekommen: „fine, looks good to me. i would like to participate with collective actions.“

Das meint die „Kollektivnie deystviya“ aus Moskau, mit denen wir schon zusammengearbeitet haben. Peitler-Selakov ist dazu gerade mit Sabine Hänsgen [link] im Einvernehmen. Wie der Name erahnen läßt, diese Formation hat weitreichendere und tiefere Erfahrungen mit kollektiver Praxis als wir alle zusammen. Siehe dazu unsere Station in Beograd: [link]

Radenko Milak (links) und Selman Trtovac

In Summe repräsentieren wir ausnahmslos verschiedene kollektive Praxen in Kunst und Kultur. Das ist ein wesentlicher Punkt, an dem sich unsere Optionen und Vorhaben berühren.

Wir werden uns demnach mittelfristig stärker über folgende Teilthemen verständigen:
+) Kunstpraxis
+) Kulturarbeit und Wissensarbeit in der Praxis
+) Diskurse und Diskussionen
+) Verbreitung und Netzwerken

Das bezieht sich übrigens auch auf eine Arbeit von Selman Trtovac (Issu Perpetuum Mobile), der sich konsequent mit Fragen nach Strategien der Kunst befaßt hat: [link]

All das bedeutet unter anderem, wir gehen daran, unsere Erfahrungen mit kollektiver Kunst- und Kulturpraxis zu vergleichen. Was davon ist lokal/regional wirkungsvoll? Was davon hat auch in völlig anders gewachsenen und konstituierten Regionen eine günstige Wirkung?

Arbeiten von Radenko Milak in den "Lichtungen"

Parallel mache ich derlei Fragestellungen gerade an einer möglichen „Kulturspange“ fest, die sich – wenn alles gut geht – zwischen Kulturpakt Gleisdorf und dem Netzwerk Salzkammergut spannen wird; unser gegenüber dabei ist Günther Marchner: [link]

Für die Handlungsebene haben wir eine zusätzliche Klammer in einem mobilen Medienlabor, dem Blogmobil (betrieben von Heimo Müller): [link]

Momentan sind wir in all dem mit intensiver Konzeptarbeit befaß, als zweitem Schritt natürlich mit dem Ringen um Budgets. Aber ich darf davon ausgehen, daß wir diesen Prozeß mit einer grundlgenden Ausstattung versehen können.

Wir entwickeln dieses Vorhaben nun Richtung Herbst, wo im Rahmen des Gleisdorfer Kunstsymposions zwei Konferenzen angesetzt sind, eine zu Fragen der Kunst und eine regionale Kulturkonferenz, in welcher Umsetzungsfragen zur Debatte stehen. Außerdem wir es einen eigenen Round Table gehen, in dem wir das mögliche Wechselspiel zwischen Atelier, Werkstatt und Museum erörtern.

P.S.:
Arbeiten von Radenko Milak findet man derzeit auch in der von Werner Fenz betreuten Leiste der Zeitschrift „Lichtungen“. Heft # 137/2014 trägt den Titel „Bosna Hercegovina Österreich“: [link]

— [Gleisdorfer Kunstsymposion 2014] [Generaldokumentation] —

Über der krusche

jahrgang 56, freischaffender künstler, repräsentant einer "art under net conditions"
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