Es ist unübersehbar, daß dieses Terrain bloß aus Verkehrsflächen und ein paar Gehsteigen besteht, zuzüglich eine kleine Verkehrsinsel mit dekorativen Requisiten, die an einen Dorfplatz-erinnern könnten.

Es ist unübersehbar, daß dieses Terrain bloß aus Verkehrsflächen und ein paar Gehsteigen besteht, zuzüglich eine kleine Verkehrsinsel mit dekorativen Requisiten, die an einen Dorfplatz-erinnern könnten.

Ich glaube nicht an „engagierte Kunst“. Ich bleibe gegenüber der Idee von „politischer Kunst“ skeptisch.

Ich habe einige Zeit zum Nachdenken gebraucht, auch einige Gespräche, Debatten, um einen speziellen Aspekt meiner Arbeit schlüssig auf den Punkt zu bringen.

Unser „Archipel“ ist Ausdruck einer kollektiven Wissens- und Kulturarbeit. Das bedeutet, Menschen aus sehr unterschiedlichen Metiers bringen ihre Kompetenzen in Wechselwirkung.

Der Beginn des Platzes wird im Süden durch die ankommende Schillerstraße markiert. Da sind im Oktober 2023 drei Schichten frischer Asphalt aufgebracht worden. Damit ist ein Großteil des Innenstadt-Rings nun umgebaut.

Diesen Satz mag ich besonders, weil er für so viele Lebenssituationen einen bedeutenden Ausgangspunkt markiert: „Wir müssen reden!“

Werner Strahalm ist Historiker, was mir behagt, weil man in einem Gespräch mit ihm nicht erst klären muß, was Tiefe in den Themen bedeutet.

Drei Genres, drei künstlerische Codes, ergo drei verschiedene Erzählweisen. Wie läßt sich das zu einer gemeinsamen Erzählung verknüpfen?

Eine weitere Notiz zum nun wachsenden „Archipel“, der vorerst noch hauptsächlich ein virtueller Raum ist, was sich aber zu verschieben beginnt.

Richard Mayr & Martin Krusche
