„Link zum Volltext in der Kommentarleiste!“ Es reicht mir!

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Was läßt sich via Social Media erreichen? Womit darf ich rechnen? Es ist primär eine Frage des Standpunktes.

Jeder Text ist ein Appell, jedes künstlerische Werk ein Kommunikationsangebot. Wir müssen es aber dem Publikum überlassen, ob jemand darauf eingeht, womöglich antwortet.

Zugegeben, ich wundere mich noch ein wenig, obwohl sich das Phänomen fast wie nach Lehrbuch zeigt.

Dieses Buch hat zwei markante Eigenschaften. Es ist die überhaupt erste Monografie in Sachen Steyr-Puch 500. Außerdem war es längst erschienen und auf dem Markt verfügbar, als ich Kulturwissenschafter Matthias Marschik zum ersten Mal real getroffen hab.

Es steht einem frei, Social Media ausschließlich dafür zu verwenden, daß sich eine große Menge an „Followers“, wahlweise „Friends“, generieren läßt.

In der laufenden Durchökonomisierung unser aller Leben haben Tempo und Quote hohen Rang. In meinem Leben nicht. In meiner Arbeit auch nicht.

Ich zähle mich zu ersten Netzkultur-Leuten, die das Genre in Österreich in den 1980ern erprobt und eingeführt haben.

Ich hab da meine kleine Quoten-Ecke, in der ich gelegentlich Nachschau halte, wie Publikumsreaktionen ausfallen.

Wie erfreulich! Die Software teilt mir mit: “Dieser Inhalt hat mehr Aufrufe als 70 % aller Inhalte im selben Veröffentlichungszeitraum.”
