Wir sind aktive Automobil-Paparazzi, was bedeutet, wir bemühen uns, im Alltag bemerkenswerte Fahrzeuge zu erwischen.

Wir sind aktive Automobil-Paparazzi, was bedeutet, wir bemühen uns, im Alltag bemerkenswerte Fahrzeuge zu erwischen.

Da ist dieses grundlegende G-Motiv, über das ich immer noch gerne staune, in welchen gesellschaftlichen Bereichen der Wagen insgesamt reüssiert hat.

Industriedesigner Louis Lucien Lepoix setzte sich damals zwar nicht durch, hatte aber über den „Steyr-Mercedes“ nachgedacht.

Vom etwas grob geschnitzen Nutzfahrzeug spannt sich der Bogen bis hin zum Luxusgegenstand, vom Puch G zur G-Klasse mit Hochpreisvarianten.

Es geht mir diesmal um das Ende der Dampfmaschinen-Moderne und darum, was mit der Bezeichnung Vierte Industrielle Revolution gemeint ist.

Ich habe im ersten Teil angedeutet, daß der G-Wagon symbolisch für einen epochalen Umbruch steht, der nicht bloß die Technik- und Mobilitätsgeschichte betrifft, sondern auch unsere Kultur.

Weshalb denn ein Automobil mitten in einem Kulturprojekt? Sie werden überrascht sein. Es gibt gute Gründe!

Hat noch jemand so einen winzigen Puch G zuhause herumstehen? Dieser 1:200er ist der kleinste G-Wagon in meiner Sammlung.

Es waren einige Holzmodelle, die heute im Grazer Puch-Museum verwahrt sind, sowie das Puch Maxi, die mich auf die Spur von Louis Lucien Lepoix brachten.

August Tinauer ist ein versierter Handwerker, überdies ein Schrauber der seine Klassiker schätzt. Das Thema Puch hat bei ihm einen hohen Stellenwert.
